| Was Sie über Rückführungen wissen sollten... |
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Überarbeitete Fassung vom 07.01.2012 (Hier geht's zum Ausbildungsseminar für Rückführungsbegleiter) !!-Nicht genehmigte Vervielfältigungen von Inhalten dieser Webseite, die Erstellung illegaler Kopien, Manipulationen, etc. sind verboten und werden ausnahmslos strafrechtlich verfolgt-!!
Was Sie über Rückführungen wissen sollten! ♦ Wortspielereien Was passiert bei einer Rückführung überhaupt? ♦ Das Vorgespräch
Da alle diese Bezeichnungen nicht gesetzlich geschützt sind, kann sich jede Person, egal über welche Ausbildung, Fachkenntnis oder Qualifikation sie verfügt, so nennen. Ausserdem dürfen die meisten Personen, die Rückführungen anbieten - selbst wenn sie sich Rückführungs- oder Reinkarnationstherapeuten nennen, nur Rückführungen bei Menschen durchführen, die dies zum Zweck der Selbsterkenntnis oder aus Neugierde ausprobieren möchten. Der Begriff Therapeut ist in Deutschland gesetzlich nicht geschützt, allerdings darf nur jemand mit einer therapeutischen Ausbildung auch therapieren und auch nur im Bereich seines Fachgebiets. Das heisst ein Physiotherapeut mit Abschluss in Physiotherapie darf keine Psychotherapie anbieten. Nun ist die Reinkarnationstherapie aber (noch) keine wissenschaftlich anerkannte Therapiemethode und somit kann sich jede Person Rückführungs- oder Reinkarnationstherapeut nennen, auch wenn er nicht therapieren darf. So paradox das klingt, aber anbieten dürfen diese Personen lediglich eine Lebensberatung. Aber auch wenn die Reinkarnationstherapie nicht wissenschaftlich anerkannt ist, so ist sie doch eine Form der Psychotherapie, wenn nicht sogar die ur-eigenste Form der Psychotherapie schlechthin. Und deshalb finde ich es auch ganz in Ordnung, wenn ein Psychotherapeut, mit einer zusätzlichen Ausbildung in Rückführungsbegleitung, sich Reinkarnationstherapeut nennt, da er der Einzige ist, der in diesem Fall tatsächlich eine fachgerechte (Reinkarnations)Therapie anbieten kann und vor allen Dingen auch (psycho)therapeutisch behandeln darf. Denn eine Rückführung beinhaltet in den aller meisten Fällen auch immer Ereignisse, zu dessen Aufarbeitung oder besserem Verständnis der Klient gut beraten ist, wenn er einen Rückführungsbegleiter wählt, der zumindest über ein therapeutisches Grundwissen verfügt. Ob Sie nun in diesem Leben etwas traumatisches erlebt haben, zu dessen Aufarbeitung eine Therapie sinnvoll wäre oder ob Sie in einem früheren Leben etwas traumatisches erlebten - die Aufarbeitung oder der Umgang mit solchen Situationen ist aus therapeutischer Sicht immer gleich, genauso, wie die Vorgehensweisen. Zugegeben, die Tatsache, und auch die Erwähnung während der Rückführung selbst, dass, was immer das Traumatische aus dem früheren Leben sein mag, schon lange her ist, erspart i.d.R. eine anschliessende Gesprächstherapie und eine gute Aufarbeitung kann innerhalb der Rückführung erfolgen - so denn sie erfolgt! Leider denken viele Rückführungsbegleiter, dass dazu der einfache Satz an den Klienten: >Dieses Leben ist schon lange gelebt, durchtrenne nun das karmische Band<<, genügen und dem ist eben nicht so. Also: Reinkarnations- beziehungsweise Rückführungstherapeut sollte sich nur derjenige nennen, der entweder eine Approbation in Medizin, mit anschliessendem Studium in Psychotherapie hat, Diplompsychologe ist oder über eine staatliche Zulassung als Heilpraktiker, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie verfügt - und darüber hinaus auch mehrere Seminare in Rückführungsbegleitung besucht hat. Da aber bei der Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie kaum Wert auf eine psychotherapeutische Ausbildung gelegt wird und es den Prüfern vom Gesundheitsamt mehr darum geht, ob der Anwärter in der Lage ist, die verschiedensten psychischen Störungen zu klassifizieren und zu erkennen (beispielsweise eine Selbstmordgefährdung, damit er weiss, wen er als Heilpraktiker behandeln/therapieren darf und wen nicht), rate ich jedem, der sich für eine Reinkarnationstherapie bei einem Heilpraktiker entschliesst, auch darauf zu achten, ob dieser ausserdem über eine psychotherapeutische Ausbildung verfügt. Denn genausowenig, wie es bestimmte berufliche Voraussetzungen für die Ausbildung zum Rückführungsbegleiter gibt, gibt es auch keine bestimmten beruflichen Voraussetzungen, um sich für die Prüfung zum Heilpraktiker anzumelden. Ausser einem polizeilichen Führungszeugnis, einem Schulabschluss und einem ärztlichen Attest, benötigt man eigentlich nichts weiter. Allerdings gibt es mehrere gute Heilpraktikerschulen und die Prüfung zum Heilpraktiker ist sicher nicht einfach - obwohl eine Ausbildung in Psychotherapie keine Grundvoraussetzung hierfür ist! Wie schon Eingangs erwähnt, ist der Begriff >Therapeut< in Deutschland gesetzlich nicht geschützt. Die Bezeichnung Psychotherapeut (oder Psychotherapeutin) hingegen, ist seit dem 01. Januar 1999 durch das Psychotherapeutengesetz geschützt und darf somit auch nur von Ärzten, mit einer Weiterbildung in Psychotherapie, von Diplompsychologen oder von Heilpraktikern auf dem Gebiet der Psychotherapie geführt werden.
Leider steht bei diesen Wochenendseminaren der finanzielle Aspekt meist im Vordergrund und im Prinzip darf jedermann in Deutschland solche Ausbildungsseminare leiten/abhalten. Es gibt bislang keine gesetzlich geregelten Qualifikationen, weder was das Fachwissen eines solchen Ausbilders anbelangt, noch, was die Kriterien, nach denen man die Auszubildenden aussucht, betrifft. Und egal, wie geübt oder gut ihr Ausbilder auch sein mag; ein Wochenendseminar reicht definitiv nicht aus, um sie anschliessend als Rückführungsbegleiter zu qualifizieren - selbst dann nicht, wenn Sie schon eine Ausbildung in Psychotherapie haben! Ich habe sehr, sehr lange darüber nachgedacht, was ich an dieser Stelle als nächstes schreibe und herausgekommen ist dabei folgendes: Deshalb wird jeder gute Rückführungsbegleiter, der seinen Beruf auch gewissenhaft ausüben möchte, letztendlich nicht an einer psychotherapeutischen Ausbildung und zumindest an der Heilpraktiker-Prüfung vorbei kommen, da er ansonsten nur eine halbe Arbeit machen kann. Allerdings habe ich festgestellt, dass eine psychotherapeutische Ausbildung auch keine Garantie dafür ist, dass man ein guter Psychotherapeut wird. Und man kann natürlich ein guter Psychotherapeut sein und trotzdem nie ein guter Reinkarnationstherapeut werden. Rückführungsbegleiter oder Reinkarnationstherapeut sein, ist auch eine Gabe; so wie komponieren, musizieren, singen und malen Gaben sind. Rückführungen haben etwas sehr spirituelles (nicht zu verwechseln mit Esoterik) und Spiritualität ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für einen Rückführungsbegleiter und ist wohl auch eine Gabe. Die Gabe besteht meiner Meinung nach darin, dass der Rückführungsbegleiter, trotz seiner Spiritualität, immer zu unterscheiden weiss zwischen Realität und Traumwelt; man kann spirituell sein und trotzdem mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen stehen! (Und ich denke, hierin liegt die tatsächliche Gabe der Spiritualität; den Kontakt zur Wirklichkeit nicht zu verlieren - was meiner Meinung nach den Esoterikern nicht gelingt). Natürlich können wir alle, bis zu einem gewissen Grat, lernen, wie man ein Instrument spielt oder ein Bild malt. Letztendlich entscheidet jedoch unser Talent oder die Gabe darüber, wie gut wir tatsächlich sind und so verhält es sich auch mit dem rückführen. Ausser dieser Begabung zeichnet sich ein guter Rückführungsbegleiter auf jeden Fall durch seine Vorbehaltlosigkeit, Flexibilität, Ausgeglichenheit, Kreativität und sein gutes Allgemeinwissen aus. Intuition braucht man ebenfalls. Jemand, der mit den alltäglichen Problemen zu Hause schon überfordert ist, dessen Weltbild durch Vorurteile geprägt wird oder jemand, der selbst psychisch labil ist, ist für den Beruf des Rückführungsbegleiters jedenfalls nicht geeignet. (Und meiner Meinung nach auch nicht für den Beruf des Psychotherapeuten - leider sieht die Wirklichkeit hier oft auch ganz anders aus). Ein bekannter Reinkarnationstherapeut, der selbst eine gute Ausbildung in Rückführungsbegleitung anbietet, sieht die Sache viel lockerer wie ich und hat mir dazu folgendes erklärt: Jemand der keine Begabung zum Rückführungsbegleiter hat, wird später in der Praxis auch nicht viele Klienten bekommen, weil die Klienten, die bei ihm waren, nicht zufrieden gestellt wurden. Jedoch spricht der Vorfall für sich: Subjektivität schliesst sie nicht automatisch von der Teilnahme eines Seminars aus - Objektivität unter Umständen schon. Natürlich klingen meine Worte hier sehr zynisch, aber Tatsache ist, dass jeder fünfte Klient, der zu mir kommt, schon einmal irgendwo eine Rückführung erlebte, die misslang. Und die Berichte dieser Klienten sind teilweise haarsträubend. Fallbeispiel: Nachdem die Stunde um war, kam der Mann (von einem Rückführungsbegleiter kann hier ja wohl nicht die Rede sein) zurück, zählte die Frau aus der Hypnose, kassierte sein Honorar und verabschiedete die Frau. Seitdem plagten sie schwere Schuldgefühle und als sie einige Wochen später zu mir kam, litt sie auch unter akuter Schlaflosigkeit, da sie in ihrem Träumen immer wieder von Bildern und Szenen aus diesem früheren Leben heimgesucht wurde. In einer weiteren Rückführung in dieses frühere Leben besahen wir uns nun genau die Zusammenhänge und erkannten was dazu führt hatte, das die Seele dieser Frau, damals hatte sie im Körper eines Mannes inkarniert, zum Mörder wurde. Dieser Mann war rasend eifersüchtig und erschlug im Affekt seine damalige Frau. Daraufhin floh er, wurde jedoch von seinem erwachsenen Sohn gefunden und von diesem dann ebenfalls erschlagen. Auf die Frage, warum ihre Seele und ausgerechnet dieses früheren Leben offenbart hatte, erfuhren wir die Zusammenhänge und meine Klientin erkannte in der Seele ihrer damaligen Frau die Seele ihres heutigen Exmannes. Ihre extreme Eifersucht hatte die Seele dieser Frau immer noch nicht bewältigen können, was letztendlich in diesem Leben zur Scheidung geführt hatte. Ausserdem erkannte meine Klientin in der Seele ihres damaligen Sohnes, die Seele ihres heutige Sohnes wieder, der zwar jetzt noch sehr jung war, aber in der Schule schon wegen seines aggressiven Verhaltens mehrere Male auffällig geworden war. Meine Klientin verstand nun, dass ihr Sohn bloss ihre Aggressionen, hervorgerufen durch ihre unkontrollierbare Eifersucht, widerspiegelte und auslebte. Ich gab dieser Frau den Rat, sich einen guten Psychotherapeuten zu suchen, um mit diesem zusammen zu versuchen ihre Eifersucht in den Griff zu bekommen, da ich selbst damals noch nicht über genügend Erfahrung auf dem Gebiet der Gesprächstherapie verfügte. Das hat diese Frau dann auch getan und später auch ihre Eifersucht und damit auch ihre Aggressionen in den Griff bekommen - was sich auch sehr positiv auf ihren Sohn auswirkte. Manche Klienten haben ein wenig mehr Glück, als diese Frau bei ihrer ersten Rückführung und die Rückführung scheitert schon an der Tranceinduktion. Woraufhin der Rückführungsbegleiter dem enttäuschten Klienten dann oft auch noch vorwirft, es sei seine eigene Schuld, dass die Rückführung nicht funktioniert habe, denn der Klient habe nicht richtig mitgearbeitet! Am schlimmsten sind aber immer die Berichte, wo der Rückführungsbegleiter die Rückführung mittendrin abbrach, weil er mit den gewaltigen Emotionen, die sein Klient erlebte schlichtweg überfordert war. Oder, was ich auch immer wieder höre, weil die vereinbarte Zeit, die so eine Rückführung nach Meinung des Rückführungsbegleiter dauern dürfe, vorbei war. Der Klient wurde daraufhin 1-2-3 aus der Trance gezählt und nach Hause geschickt. Nach dem Motto: Falls er noch mehr aus seinen früheren Leben erfahren wolle, dann sollte er einfach einen neuen Termin vereinbaren - der dann natürlich auch wieder berechnet würde. Neuerdings sind einige Anbieter von Rückführung mittlerweile sogar so dreisst, dass sie eine Rückführung pro Stunde abrechnen und ihren Klienten dann vorgaukeln, dass sie oder ihre Seele innerhalb der Sitzung sehr viel Zeit zur Regeneration benötige und ihnen dann erstmal eine Stunde lang nur schamanische Musik vorspielen und die anschliessende Tranceinduktion dann ebenfalls vom Band kommt! Ich bin, für mich selbst, zu folgender Überzeugung gekommen: Es macht wohl keinen Sinn, nur noch Psychotherapeuten zu Rückführungsbegleitern auszubilden - aber die Leiter dieser Ausbildungsseminare sollten a.j.F. eine Ausbildung in Psychotherapie und eine Zulassung zum Psychotherapeuten besitzen. Dadurch wären sie nämlich eher in der Lage zu prüfen, wer für die Ausbildung zum Rückführungsbegleiter geeignet ist und wer nicht. Es verirren sich nämlich auch immer wieder Menschen in solche Seminare, die sicher eine (Psycho)Therapie benötigen, aber keinesfalls geeignet sind, selbst zu therapieren - noch nicht mal unter dem Begriff >Lebenshilfe<. Eine seriöse Ausbildung zum Rückführungsbegleiter ist kein Selbsthilfeseminar und auch kein Selbstfindungsseminar. Auch wenn man dort eventuell viel über sich selbst erfährt und lernt, so sollte man als Ausbilder dennoch darauf achten, dass die Teilnehmer sich zumindest im Wesentlichen schon selbst gefunden haben. Meistens werden bei solchen Ausbildungsseminaren aber aus finanziellen Gründen zwei Zielgruppen durcheinandergewürfelt: Solche die ein Handwerk (in diesem Fall das des Rückführungsbegleiters) lernen wollen - als berufliche Weiterbildung und solche die therapeutische Hilfe suchen/benötigen. Und mit dieser Vorgehensweise wird man als Seminarleiter dann keiner Gruppe gerecht. Dies ist übrigens auch nicht bloss bei Seminaren in Rückführungsbegleitung so, sondern bei sehr vielen Aus-, Fort- und Weiterbildungsseminaren, die etwas mit (Psycho)Therapie zu tun haben. Aber diejenigen, die nach so einem Seminar in Rückführungsbegleitung dennoch ihr Talent (oder ihre Gabe) entdecken und gewissenhaft arbeiten möchten, werden dann, früher oder später, ohnehin eine psychotherapeutische Ausbildung machen und sich in diesem Zusammenhang auch um eine Zulassung als Psychotherapeut bemühen.
Ein solches Seminar kostet in der Regel zwischen 600 und 2500 Euro. Im Prinzip erhalten Sie bei einem solchen Seminar bloss eine Anleitung zur Tranceinduktion. Trance ist eine leichte Form der Hypnose, wobei unser Gehirn in den Alpha-Zustand versetzt/gebracht wird. Es gibt unterschiedliche Tranceinduktionen, doch eines haben sie alle gemeinsam; es sind Bedienungsanleitungen, die ich gerne mit Kuchenrezepten vergleiche. Es ist nämlich egal, wie unerfahren Sie als Bäcker auch sein mögen, solange Sie strickt dem Rezept folgen, erhalten Sie am Ende einen Kuchen. Wie gut oder schlecht der Kuchen wird, hängt letztendlich von ihren Erfahrung als Bäcker ab. Die Schwierigkeiten beginnen erst am Ende der Treppe, da, wo ihr Klient den Weg entlang schreitet, den er auch in einem früheren Leben schon einmal gegangen ist... . Nicht alle unsere Vorleben waren angenehm und schön. Landen Sie bei einer Rückführung nun in einem früheren Leben, dass eher traurig oder gar traumatisch war und haben Sie dann auch noch einen Rückführungsbegleiter, der mit dieser Situation nicht umzugehen weiss und deshalb falsch handelt oder die Rückführung einfach abbricht, dann haben Sie unter Umständen nach der Rückführung mehr Probleme, als vor der Rückführung - und so sollte es ja nun wirklich nicht sein. Was nicht heissen soll, das grundsätzlich alle angebotenen Ausbildungsseminare in Rückführungsbegleitung schlecht sind. Wichtig ist, dass man Ihnen auch zeigt, was Sie nach der Tranceinduktion beachten sollten; nämlich wie man einen Klienten, im Trancezustand, durch so ein früheres Leben führt und was dabei alles auf Sie und ihren Klienten zukommen kann. Und auch, wie man eventuelle Traumata aufarbeitet, z.B. wenn der Klient in seinem früheren Leben etwas schreckliches erlebte und wie man mit Opfern beziehungsweise Tätern umgeht. Allerdings lernt man all das nicht an einem Wochenende! Angenommen der Klient erlebt in seiner Rückführung, wie er von einer anderen Person misshandelt oder gar umgebracht wurde oder dass er in einem früheren Leben selbst jemanden misshandelte, beziehungsweise umbrachte; all das muss innerhalb der Rückführung aufgearbeitet werden. Diese Aufarbeitung, oft geht es dabei um Vergebung und darum ein Schicksal anzuerkennen, ist der aller, aller wichtigeste Aspekt einer jeden Rückführung - zumal sich Opfer und Täter auch meist in diesem Leben wieder kennen. Leider empfinden immer noch sehr viele Rückführungsbegleiter diese Aufarbeitung immer noch als Zeitverschwendung oder sie sind gar damit überfordert, da auf den wenigsten Ausbildungsseminaren dieser Aspekt angesprochen wird. Wie eine solche Aufarbeitung auszusehen hat, lässt sich auch nicht in einem Wochenendseminar erklären und hier ist dann tatsächlich auch schon ein psychotherapeutisches Wissen angebracht und das ist dann auch genau der Punkt, wo aus dem Rückführungsbegleiter ein Reinkarnationstherapeut wird. Ich selbst habe in diese Aufarbeitung innerhalb einer Rückführung mittlerweise viele Methoden (ich nenne es gern Handwerkszeuge) aus dem Bereich des Familienstellens integriert und für einige Dinge sind auch schamanische Riten sehr gut geeignet. Ausserdem sollte jemand, der ein Seminar in Rückführungsbegleitung anbietet, auch nach dem Seminar noch für alle Teilnehmer erreichbar bleiben, um individuelle Fragen, die sich aus der anschliessenden Praxisarbeit ergeben, zu beantworten. Eine Möglichkeit zu regelmässig stattfindenden Supervisionsgruppen wäre ideal - auch hier sieht die Realität aber ganz anders aus. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass ein Ausbildungsseminar auch nicht ausreicht: Fort- und Weiterbildung in Hypnose- (und psychotherapeutischen) Techniken sind enorm wichtig - auch für die Arbeit eines Rückführungsbegleiters. Eine einzige Technik zur Tranceinduktion reicht bei weitem nicht, denn es ist für das gute Gelingen einer Rückführung auch immer wichtig, dass ich als Rückführungsbegleiter aus mehreren Trancetechniken wählen kann. Die Technik die ich bei Klienten, die gut visualisieren können verwende ist beispielsweise nicht geeignet für Menschen, die nicht oder nur schlecht visualisieren. Bei Menschen, die keine schöne Kindheit hatten, ist hingegen die Lebenslauftechnik, bei der man rückwärts durch das heutige Leben geht auch nicht gerade empfehlenswert. Ich habe mittlerweile eine ganze Reihe dieser Seminare in Rückführungsbegleitung besucht und empfehlen kann ich bislang nur zwei: Ich weiss, dass einige Heilpraktikerschulen mittlerweile auch ganz gute Seminare in Rückführungsbegleitung anbieten, die aber dann auch immer sehr teuer sind. Um allerdings erst einmal herauszufinden, ob man selbst überhaupt geeignet ist, diesen Beruf auszuüben, empfehle ich deshalb Jan Erik Sigdells Seminar, welches immer an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden abgehalten wird. Kommen wir nun zum aller, aller Wichtigsten: Jeder hat einmal (klein) angefangen. Einen Arzt der noch nicht so lange praktiziert, erkennt man an der Berufsbezeichnung >Assistenzarzt<. Was nicht heissen muss, dass er schlecht ist oder nichts kann, aber es bedeutet, dass er noch (praktische) Erfahrung sammelt, auch wenn er (theoretisch) ausgelernt hat. Andere Berufsstände verwenden hier auch den Ausdruck >Lehrling<. Leider gibt es den Affix >Assistent< oder >Lehrling< nicht bei den Rückführungsbegleitern und ich bin überzeugt, dass die meisten meiner Klienten, die schon einmal schlechte Erfahrung mit einer Rückführung hatten, diese genau aus dem Grund machten, weil der Rückführungsbegleiter betreffend seiner eigenen (Praxis)Erfahrung nicht ehrlich war. Ein Klient hat meistens ziemlich hohe Erwartungen an seinen Rückführungsbegleiter und das ist sein gutes Recht. Und jeder Mensch hat in seinem Beruf einmal klein angefangen, und Fehler gemacht - auch das ist sein gutes Recht. Deshalb begreife ich es auch nicht, warum so viele Rückführungsbegleiter oder Reinkarnationstherapeuten bezüglich ihrer Berufserfahrung nicht die Wahrheit sagen. Ich habe von Anfang an mit offenen Karten gespielt, als ich als Rückführungsbegleiterin anfing zu arbeiten (und ich habe es anschliessend auch mit meiner Arbeit als Aufstellungsleiterin für Familienstellen so gehalten) und mir hat es nicht geschadet - ganz im Gegenteil. Wie bei mir damals alles anfing, was ich und meine Klienten erlebten und auch darüber, wie ich damit umging, wenn ein Klient (oder ich) nach einer Rückführung nicht zufrieden war - darüber schreibe ich auch in meinem Buch ‘Erzählende Seelen’. Dieses Buch soll Interessenten, die sich für eine Reinkarnationstherapie (oder Rückführung) interessieren, die Möglichkeiten einer solchen Arbeit etwas besser erläutern - auch an Hand der vielen Fallstudien. Aber zugleich enthält dieses Buch auch einige Tips für (angehende) Rückführungsbegleiter. Ich weiss, wie trocken reine Sachbücher sind und deshalb ist mein Buch auch zu einem Drittel Biographie, zu einem Drittel Novelle - auch wenn die darin beschriebenen Geschichten tatsächlich passierten und bloss zu einem Drittel Lehr- und Sachbuch.
Einen Unterschied zwischen Rückführung und Reinkarnationstherapie gibt es also eigentlich nicht, da eine gute und gewissenhaft durchgeführte Rückführung in den meisten Fällen auch immer einen therapeutischen Aspekt hat - deshalb auch die Bezeichnung Reinkarnationstherapie (oder auch Rückführungstherapie). Wobei der Begriff >Therapie< immer ein wenig verwirrend ist, da man bei einer Therapie immer von mehreren Sitzungen ausgeht - was bei der Reinkarnationstherapie aber normalerweise nicht der Fall ist und eine einzige Rückführung i.d.R. dazu ausreicht. In ganz seltenen Fällen kommt es vor, dass man noch einmal nacharbeiten muss und eine zweite Rückführung vereinbart. So ist es auch mit dem Unterschied zwischen therapeutischer und nichttherapeutischer Rückführung. Manche Menschen wünschen eine Rückführung, weil sie einfach neugierig sind oder ein ganz banales Anliegen sie dazu treibt, wie beispielsweise der Wunsch herauszufinden, ob sie schon einmal in Spanien lebten, weil sie sich dort im Urlaub immer so wohl fühlen und ein Gefühl von Heimat und Vertrautheit sie dort beschleicht. Oft kommen diese Klienten dann tatsächlich in ein früheres Leben, welches sie tatsächlich in besagtem Land verbrachten. Doch meist wird dieser Aspekt zur Nebensache, wenn es darum geht, was man in diesem früheren Leben alles erlebte und getan hat. Das ist dann auch der Punkt, wo aus einer nichttherapeutischen (Erlebnis)Rückführung eine therapeutische Rückführung wird. Eigentlich haben alle Rückführung irgendwo einen therapeutischen Sinn/Nutzen. Denn was immer man aus seinen früheren Leben erfährt, erklärt immer auch unser heutiges Dasein. Einigen Menschen wird durch ihre Rückführung/Reinkarnationstherapie auch bewusst, dass sie eine Gesprächstherapie brauchen, um sich im heutigen Leben wieder besser zurecht zu finden. Allerdings sollte eine Rückführung niemals Auslöser für die Probleme sein, weshalb man eine Gesprächstherapie in Erwägung zieht. Es kann sein, dass man nach ein paar Monaten oder Jahren noch einmal eine zweite oder dritte oder gar vierte Rückführung wünscht, aber das muss nicht unbedingt so sein. In der Regel erfährt man bei der ersten Rückführung etwas über sein Karma, das einen Bezug zum heutigen Leben hat und viel Wissenswertes für den Klienten enthält, dass es aufzuarbeiten oder ins heutige Leben zu integrieren gilt - so denn man als Klient auch dazu bereit ist. Alle weiteren Rückführungen sind dann zwar immer noch sehr interessant und es können sich durchaus noch für das heutige Leben wichtige Aspekte zeigen, aber die erste Rückführung birgt zumeist auch den grössten Erfahrungswert für den Klienten. Ausserdem ist es nach einer Rückführung sehr wichtig, dass man dem Erlebten genügend Zeit gibt, sich im Gedächtnis einen Platz zu suchen, so dass die Rückführung auch ihre ganze positive Wirkung entfalten kann. Ich rate meinen Klienten deshalb auch immer, nach einer Rückführung, erst einmal bis zu drei Monaten keine andere spirituelle oder energetische Behandlung/Therapie zu machen. Ich habe allerdings mittlerweile festgestellt, dass je unreifer der Klient geistig ist, je weniger er auch über sein Karma erfährt - vielleicht auch deshalb, weil er (unbewusst) noch nicht bereit ist, es anzunehmen oder weil es seinen geistigen Entwicklungsprozess beeinflussen/manipulieren würde. Diese geistige Unreife hängt oft mit dem Alter der Klienten zusammen und ist auch der Grund, warum so viel Reinkarnationstherapeuten es ablehnen mit Menschen unterhalb einer gewissen Altersgrenze zu arbeiten. Geistige Reife ist eine Entwicklung, die meist erst mit fortgeschrittenem Alter richtig zur Entfaltung kommt. Deshalb sind die meisten Klienten, die sich auch tatsächlich zu einer Rückführung anmelden über 30 Jahre alt und nur ein ganz geringer Prozentsatz ist jünger. Welcher 20-zig jährige beschäftigt sich schon Intensiv mit der Frage nach dem Sinn des Lebens?- jedenfalls im Verhältnis zu älteren Generationen. Die Betonung liegt hierbei auf der Formulierung >tatsächlich zu einer Rückführung anmelden<. Viele reden zwar schon als junger Mensch davon und sie interessiert das Thema Reinkarnation und Rückführung auch tatsächlich, aber den ersten Termin für eine Rückführung vereinbaren die meisten Menschen tatsächlich erst viele Jahre später. Junge Menschen, die dennoch zu einer Rückführung kommen erfahren meist nicht alles über ihr Karma und oft erkennen sie auch nur ein oder zwei Mitglieder ihrer Seelenfamilie (weil die anderen Mitglieder ihrer Seelenfamilie z.B. noch nicht in ihr Leben getreten sind oder durch ihr zu Erkennengeben die Entwicklung des Klienten massiv beeinflussen würden). Auch sind die spirituellen Führer von jungen Klienten noch nicht so mitteilsam, wie sie es bei älteren Klienten sind. Trotzdem finde ich es Unsinn, einen Klienten wegen mangelnder Anzahl an Lebensjahren abzuweisen - wenn der Wunsch eine Rückführung zu erleben da ist, ist er da. Oft können junge Klienten dass was sie bei ihrer Rückführung erleben noch nicht richtig einordnen/annehmen und das Erlebte ergibt manchmal keinen richtigen Sinn für sie. Ich weiss aber, dass irgendwann der Tag kommen wird, wo sich auch für diese Menschen die einzelnen (Puzzle)Teilchen zu einem ganzen Bild zusammen formen werden - wenn auch vielleicht erst in 10 oder 15 Jahren. Es gibt keine Zufälle und wenn ein junger Mensch sich zu einer Rückführung entschliesst, so hat das seinen Grund, auch wenn er den vielleicht erst in vielen Jahren richtig verstehen wird. Aber es gibt auch viele Menschen die schon alles mögliche, von Antidepressiva und Gesprächstherapie bis hin zu Reiki und Yoga versucht haben - ohne Erfolg und die in der Rückführung ihre letzte Chance auf Hilfe sehen. Manchmal ist das tatsächlich so und dann bietet die Rückführung oft neue Anhaltspunkte und Aspekte auf denen eventuell eine (neue) Gesprächstherapie aufbauen sollte oder könnte. Leider gibt es (auf ganz wenige Ausnahmen nach) nur zwei Gruppen von Psychotherapeuten; diejenigen, die selbst Rückführungen anbieten, weil sie die positive Wirkung erkannt haben und diejenigen die diese Form der Therapie strikt ablehnen. Ein Klient, der sich nach seiner Rückführung entschliesst mit der gewonnenen Erkenntnis aus der Rückführung sein Leben mit Hilfe eines Psychotherapeuten neu zu ordnen, wird wohl beraten sein, wenn er sich dazu einen Therapeuten sucht, der die Gesprächstherapie auch auf den Erkenntnissen aus der Rückführung aufbaut oder diese zumindest in die Therapie integriert! Ein Therapeut der die Reinkarnationstherapie jedoch für Unsinn hält, wird dies allerdings nicht tun und einfach an der Basis vorbei therapieren. (Knapp daneben ist auch vorbei). Und das ist auch ein weiterer Grund, warum Rückführungsbegleitern sehr daran gelegen sein sollte, auch eine psychotherapeutische Ausbildung/Zulassung zu machen/zu erwerben. Und es hat natürlich einen Grund, warum unsere Seele quasi unter einer Form der Amnesie leidet, wenn sie erneut in einem menschlichen Körper inkarniert; sie soll sich wieder möglichst unvoreingenommen allen Lebenssituationen stellen können. Doch i.d.R. ist der Seele im Verlauf ihrer Inkarnation auch daran gelegen, ihrem Wirt, also dem Menschen, etwas mehr an Information zukommen zu lassen.
Eine Rückführung ist etwas sehr persönliches und intimes und sollte mit dem nötigen Respekt und Wissen durchgeführt werden. Sie müssen das Gefühl haben, zu ihrem Rückführungsbegleiter ein gewisses Mass an Vertrauen aufbauen zu können. Nehmen sie sich eine Tasse Tee oder Kaffee und durchsuchen Sie das Internet. Fast jeder der Rückführungen anbietet, verfügt mittlerweile über eine Homepage; leider ist es mit den Homepages so, wie mit Papier - beides hält still! Im zweiten Schritt rufen Sie die Person, die Sie mit ihrer Rückführung betrauen wollen an. Zögern Sie dabei bitte nicht, der betreffenden Person ein paar wichtige Fragen zu stellen und lassen Sie sich auch nicht vertrösten, dass all ihre Fragen bei der Rückführung beantwortet werden! ♦ Erklären Sie der Person weshalb Sie eine Rückführung wünschen und was Sie damit erreichen wollen. Formulieren Sie ein anliegen für die Rückführung. Versuchen Sie sich dabei aber kurz zu fassen, eine konkrete Erläuterung ihres Anliegen können Sie wirklich besser im persönlichen Gespräch vortragen. Viel wichtiger ist, dass Sie wirklich zuhören, was die Person am anderen Ende des Telefons ihnen antwortet: Geht sie auf Sie ein oder antwortet sie lediglich mit allgemein gültigen Floskeln? ♦ Fragen Sie auch nach der Technik, die zur Tranceinduktion angewandt wird; eine Blitzhypnose ist meiner Meinung nach gänzlich ungeeignet für eine Rückführung und die sogenannte ‘nichthypnotische Rückführung’ gibt es schlichtweg nicht! Hierbei baut der Rückführungsbegleiter lediglich darauf, dass sich sein Klient selbst in Trance versetzt - ähnlich einer Alltagstrance! ♦ Fragen Sie auch nach der Dauer der eigentlichen Rückführung und dann fragen Sie wieviel Zeit insgesamt benötigt wird. Eine gute Rückführung dauert mindestens zwei Stunden, für das Vorabgespräch sollte ebenfalls mindestens eine halbe Stunde einkalkuliert werden und man sollte ihnen nach der Rückführung auch die Möglichkeit geben, sich wieder zu sammeln und das Erlebte eventuell zusammen mit dem Rückführungsbegleiter nochmal besprechen zu können. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig zu erfahren, wie weit das Interesse des Rückführungsbegleiters nach der eigentlichen Rückführung geht und ob er auch danach noch bereit ist, sich mit Ihnen auseinanderzusetzen. Es kommt nicht oft vor, aber manchmal hat ein Klient später noch einmal das Bedürfnis sich bei seinem Rückführungsbegleiter zu melden - telefonisch oder per Email und es ist immer wünschenswert, wenn der Rückführungsbegleiter dann darauf auch reagiert - gerade wenn es von Seiten des Klienten noch Fragen gibt. ♦ Fragen Sie auch nach der Erfahrung und der Ausbildung der betreffenden Person, nur fallen Sie nicht gleich mit der Tür ins Haus. Sie können die betreffende Person beispielsweise fragen, seit wie vielen Jahren sie schon Rückführungen durchführt/anbietet. Wenn die Person darauf geantwortet hat, fragen Sie vielleicht noch nach der wöchentlichen oder monatlichen Anzahl, der durchgeführten Rückführungen - und so verschaffen Sie sich dann einen Überblick. Allerdings sei angemerkt, dass jemand der eine gute und abgesehene Ausbildung genossen hat, diese auch nicht verheimlicht und darüber dann auch auf seiner Homepage berichtet. Leider habe ich aber auch schon festgestellt, dass einige Personen auf ihren Homepages hin und wieder schreiben, sie hätten diese oder jene Aus- oder Fortbildung besucht und das Ganze stellte sich dann als schlichtweg unwahr heraus. Im Zweifelsfalle wenden Sie sich deshalb einfach an den Veranstalter besagter Aus- oder Fortbildungen und fragen nach, ob diese oder jene Person tatsächlich dort eine Aus- oder Fortbildung absolviert hat. ♦ Ganz wichtig ist auch, dass Sie die betreffende Person die ihre Rückführung durchführen soll fragen, wie sie mit traumatischen Erlebnissen umgeht. Angenommen, Sie erleben während ihrer Rückführung etwas, dass nicht so angenehm oder schön war, wäre es gut zu wissen, ob und wie ihr Rückführungsbegleiter damit umgeht. Wenn die betreffende Person ihnen jedoch antwortet, sie werden bei der Rückführung nur schöne Dinge erleben, ist er entweder ein Idiot oder ein Scharlatan und Sie werden nach der Rückführung bei dieser Person, auch keinesfalls mit einem zufriedenen Gefühl nach Hause gehen, sondern enttäuscht darüber sein, dass ihnen die Rückführung keinerlei Erkenntnis gebracht hat und ihre Erwartungen nicht erfüllte! ♦ Es ist auch immer gut, etwas über den Aufbau und Ablauf einer Rückführung zu erfahren, da jeder Rückführungsbegleiter da ein wenig anders arbeitet. Einige beenden eine Rückführung immer kurz vor dem Tod des Klienten im früheren Leben und einige ermöglichen es dem Klienten nach dem Todeserlebnis, seiner Seele auch noch in die geistigen Welt zu folgen, um dort beispielsweise mit seiner Seelenfamilie Kontakt aufzunehmen. Die meisten dieser Rückführungsbegleiter arbeiten dann auch mit dem sogenannten spirituellen oder geistigen Führer (Seelenführer oder auch Schutzengel) des Klienten zusammen. Es besteht bei einer Rückführung auch die Möglichkeit in den Bauch der heutigen Mutter zurückzukehren, aber auch nicht jeder Rückführungsbegleiter bietet diese Form der Rückführung an. ♦ Gut ist auch zu wissen, wie der Rückführungsbegleiter mit Besetzungen umgeht. Sagt er ihnen, dass es so etwas nicht gibt oder die Ablösung einer Besetzung nochmal extra Geld kostet - dann suchen Sie sich besser eine andere Person, die Sie mir ihrer Rückführung beauftragen möchten. Einige Rückführungsbegleiter integrieren in ihre Arbeit auch immer eine Aurastärkung/Auraheilung. Manche Rückführungsbegleiter legen zudem grossen Wert darauf, karmische Verstrickungen aufzudecken. Also wo gibt es im heutigen Leben des Klienten Personen, die er schon aus früheren Leben kennt und manche Rückführungsbegleiter vernachlässigen diesen sehr wichtigen Aspekt schlichtweg. ♦ Genauso wichtig ist es im Übrigen, dass Sie bei ihrer Rückführung auch etwas über die historischen Fakten erfahren. Also wo lebten Sie damals und zu welcher Zeit und es ist auch immer schön, wenn man seinen damaligen Namen in Erfahrung bringen kann und einem der Rückführungsbegleiter dabei behilflich ist. ♦ Wenn Sie Zweifel haben, dann bitten Sie den Rückführungsbegleiter, er möge ihnen doch die Telefonnummer von einem seiner Klienten geben, damit Sie diesen einmal nach seiner Erfahrung befragen können, als Referenz. Glauben Sie mir bitte, dass zufriedene Klienten gerne bereit sind, ihrem Rückführungsbegleiter diesen Gefallen zu tun. Wenn ich jemanden habe, der zweifelt, rufe ich einen meiner Klienten an, bei dem die Rückführung schon einige Wochen her ist, so dass er sie zwar schon verarbeitet hat, sich aber immer noch ziemlich genau daran erinnert und frage ihn, ob es OK wäre, wenn ein Interessent für eine Rückführung ihn anruft, um ihn nach seiner Erfahrung zu befragen - bis jetzt hat noch kein Klient diese Bitte abgelehnt, ganz im Gegenteil! Ausserdem biete ich Menschen die sich für eine Therapie, ganz gleich welcher Art oder für die Teilnahme an einem meiner Workshops interessieren immer an, mich erst einmal persönlich auf einem meiner Vorträge kennenzulernen. Auch die Teilnahme als teilnehmender Beobachter an einem meiner Seminare in Familienstellen eignet sich dazu besonders gut, da man dort immer viele Leute trifft, die schon auf die eine oder andere Art mit mir gearbeitet haben. ♦ Fragen Sie auch, ob der Rückführungsbegleiter ihre Rückführung aufzeichnet oder mitschreibt. Normalerweise sollte er zumindest die Fakten, die aus der Rückführung hervorgehen, schriftlich festhalten und ihnen davon auch eine Kopie zukommen lassen. Ansonsten fragen Sie, ob Sie ihr eigenes Aufnahmegerät/MP3 Spieler zum Aufzeichnen mitbringen können. ♦ Abschliessend fragen Sie nach dem Preis. Die Preise liegen, je nach Bekanntheitsgrad des Rückführungsbegleiter (welcher leider auch nichts über die Qualität seiner Arbeit aussagen muss) zwischen 100 und 500 Euro. Rückführungen sind für den, der sie gewissenhaft durchführt Knochenarbeit und deshalb finde ich diese Preise auch weitestgehend gerechtfertigt. Was aber nicht sein kann ist, dass jemand ihnen 150 Euro für eine Rückführung abknöpft, Sie ohne richtiges Vorgespräch in Trance versetzt, ihnen dann suggeriert, was Sie erleben sollen (das Sie beispielsweise ein früheres Leben von der Kindheit bis zum Tod durchlaufen) und Sie nach ca. einer Stunde aus der Hypnose heraus zählt, um Sie dann ohne weiteres wieder nach Hause zu schicken. Aber auch dass, scheint es zu geben und dann können Sie sich wirklich besser eine dieser autogenen Rückführungs-CD’s kaufen. Lassen Sie sich auch bitte keine 10-er Karten andrehen: Niemand braucht zehn Rückführen, auch keine fünf. Die erste Rückführung hat, wie erwähnt, wohl immer den grössten Bezug zum heutigen Leben. Je nachdem was sich dort zeigt, wollen Sie vielleicht nach einer gewissen Zeit, eine weitere Rückführung in dieses Leben erleben, um noch ungeklärte Dinge zu ergründen oder Fragen, die sich daraus im Nachhinein ergeben haben, zu beantworten. Oder Sie möchten ganz einfach noch eine Rückführung zu einem anderen Leben erleben - vielleicht dann tatsächlich bloss aus Neugierde, um die eigene Seele noch besser verstehen und kennen zu lernen. Aber i.d.R. ist man mit 2-3 Rückführungen dann auch wirklich durch. Klären Sie auch ab, was man ihnen in Rechnung stellt, wenn die Rückführung nicht funktioniert und was der Rückführer unter einer Rückführung die nicht funktioniert versteht, damit es da nicht zu Missverständnissen kommt.
Dann sollte ihr Rückführungsbegleiter ihnen den Verlauf der Rückführung erläutern und auch gemeinsam mit ihnen die richtige Methode/Technik zur Tranceinduktion auswählen - je nachdem welcher Typ Sie sind: Ob Sie gut visualisieren oder eher kinästhetisch veranlagt sind. Ob Sie schöne oder weniger schöne Kindheitserinnerungen haben, u.s.w.. Das Vorgespräch dient ebenfalls dazu, dass Rückführungsbegleiter und Klient sich ein wenig kennenlernen, so dass der Klient auch die Möglichkeit hat, Vertrauen zu seinem Rückführungsbegleiter aufzubauen! Ein Klient, der kein Vertrauen zu seinem Rückführungsbegleiter hat, wird sich bei seiner Rückführung nie so natürlich und locker verhalten, wie es sonst der Fall wäre und er wird vor allen Dingen seinem Rückführungsbegleiter nicht alles erzählen, was er aus einem früheren Leben wahrnimmt - wodurch es dem Rückführungsbegleiter aber unmöglich wird, seinen Klienten gut durch die Rückführung zu leiten/begleiten.
Wie schon erwähnt, werden Sie dann in einen Zustand, der sich Trance nennt versetzt. Manche Rückführungsbegleiter lassen während der Tranceinduktion auch im Hintergrund leise instrumentale Entspannungsmusik mitlaufen - ich übrigens auch. Trance ist eine leichte Form der Hypnose. Man nennt es auch Alpha-Zustand, wobei das Gehirn Ströme im Bereich von 8-14 Hertz erzeugt. (Ausser bei einer spirituellen Rückführung in die Leben zwischen den Leben, nach Michael Newton. Hierbei wird das Gehirn in die Theta-Phase, eine tiefere Form der Hypnose versetzt). Die meisten Menschen sind beim erstenmal etwas überrascht, da sie irrtümlich davon ausgehen, dass ihr Bewusstsein bei einer Rückführung komplett ausgeschaltet wird. Dies ist allerdings nur bei einer Tiefenhypnose und konkreten, diesbezüglich formulierten Suggestionen der Fall, nicht jedoch bei einer leichten Hypnose/Trance. In den Anfängen der Rückführungsforschung hat man Rückführungen tatsächlich in Tiefenhypnose durchgeführt, bis man herausfand, dass die Erinnerungen an unsere früheren Leben, so dicht unter der Oberfläche unseres Unterbewusstseins schlummern, dass zur Aktivierung dieser Erinnerung auch eine viel leichtere Form der Hypnose, also die Trance, vollkommen ausreichen ist. Wobei die Grenzen zwischen Trance und (Tiefen)Hypnose eher fliessend sind - je nachdem, wie gut oder schnell Sie sich beeinflussen lassen. Trotzdem sind viele Menschen bei ihrer ersten Rückführung irritiert und es stört sie sogar, dass bei allem was geschieht, ihr Geist vollkommen wach zu sein scheint. Das bedeutet, beide Gehirnhälften; die Linke/verstandsbetonte, sowie die Rechte/emotionale Hälfte, sind aktiv. Für den Klienten heisst dies, dass er bei einer Rückführung auch das Ticken der Uhr an der Wand wahrnimmt! Trotzdem geschieht natürlich etwas in unserem Gehirn: Durch die Tranceinduktion wird das Bewusste-Ich heruntergefahren und das Unbewusste-Ich, welches genau genommen einen viel grösseren Teil unseres Gedächtnisses/Verstandes einnimmt, wird hoch gefahren - ähnlich wie bei einem Computer. Das Bewusste-Ich ist jedoch sehr dominant, auch wenn es so viel kleiner ist, als das Unbewusste-Ich und deshalb funktioniert die Rückführung auch nicht bei jedem Menschen auf Anhieb. Ich denke das Bewusste-Ich wohnt, symbolisch gesehen, in der linken Gehirnhälfte und das Unbewusste-Ich in der rechten Hälfte. Eine Rückführung spielt sich immer in der rechten Gehirnhälfte ab, wobei die linke Gehirnhälfte gerade bei sehr linksdenkenden, also verstandsbetonten, Menschen immer versucht, das Erlebte in seine logischen Einzelteile zu zerpflücken und immer darauf wartet, gleich Einspruch zu erheben, wenn sich bei der Rückführung etwas zeigt, dass seiner Meinung nach unlogisch ist. Deshalb ist es bei einer Rückführung auch so wichtig, dass der Klient stets seiner ersten Wahrnehmung/Eingebung folgt; diese erste Eingebung kommt immer aus der rechten Gehirnhälfte. Folgt gleich darauf eine weitere Eingebung, handelt es sich dabei lediglich um die analysierte Version von Links! Man sagt pauschal, dass bei einem von zehn Personen eine Rückführung nicht funktioniert - was meiner Erfahrung nach so aber auch nicht stimmt. Denn für das nichtfunktionieren einer Rückführung gibt es verschiedene Gründe; einer ist sicherlich der, dass das Bewusste-Ich sich nicht herunter fahren lässt, weil der Klient ein Kontrollfreak oder extrem linksdenkend ist. Ein anderer Grund wäre wohl, dass der Klient nicht das nötige Vertrauen zu seinem Rückführungsbegleiter aufbauen konnte oder dass dieser nicht über die adäquate Technik einer Tranceinduktion verfügt, auf die sein Klient anspricht. Denn es gibt auch sehr gute Tranceinduktionen für sogenannte Linksdenker. Hierbei verzichtet man vor allen Dingen auf solche Begriffe wie: loslassen, sich fallen lassen oder abschalten! Extrem linksdenkende, also sehr logisch denkende Menschen, Mathematiker zum Beispiel, haben mehr Schwierigkeiten, sich in eine Trance fallen zu lassen, um dadurch in ein früheres Leben zu gelangen, da sie gleich alles was sie wahrnehmen in Frage stellen und versuchen das Wahrgenommene mit Erfahrungen aus dem heutigen Leben in Verbindung/Zusammenhang zu bringen und zu analysieren. Rechtsdenker, also Menschen, die von Natur aus schon eher auf ihren Bauch, als auf ihren Kopf/Verstand hören, zum Beispiel Künstler, haben da weitaus weniger Schwierigkeiten. Jemand, der beispielsweise eine Rückführung nur machen lässt, weil seine Partnerin oder sein Partner es gerne möchte, weil sie oder er es ist, der sich für dieses Thema interessiert, wird ebenfalls schlechtere Erfolgschancen haben; man muss eine Rückführung schon selbst wollen! Rückführungen mit Schwangeren dagegen sind toll; für die Mutter, sowie für das Baby im Bauch. Mehr dazu lesen sie unter dem Stichpunkt, wer für eine Rückführung geeignet ist und wer nicht. Der Nachteil einer Trance, im Gegensatz zur klassischen Tiefenhypnose, bei der ich dem Klienten suggerieren kann, dass er sich anschliessend an nichts mehr erinnert, ist der, dass wenn die Rückführung nicht fachkundig ausgeführt wird, der Klient die Emotionen und Gefühle von eventuellen tragischen Ereignissen, die ihm in einem früheren Leben wiederfuhren, mitbringt, in sein heutiges Leben. Das A und O einer jeden guten Rückführung ist die Aufarbeitung des Erlebten: Die Auflösung von früheren Schuld- oder Wutgefühlen, die den Klienten auch heute noch negativ beeinflussen. Hier spielt die Konstellation Opfer/Täter eine wichtige Rolle. Die Versöhnung mit Personen aus früheren Leben, die nur allzuoft auch heute wieder im Umfeld des Klienten inkarniert sind - nicht selten, eben weil da noch etwas aufzuarbeiten ist! Natürlich gibt es auch die Methode der nichthypnotischen Rückführung: 8 von 10 Klienten, die zu mir kommen und bei denen eine vorherige Rückführung nicht funktionierte, haben diese Methode versucht. Ich selbst habe einmal an einem Workshop teilgenommen, wo diese Methode angewandt wurde und die Leiterin versuchte ihr Glück an 5 verschiedenen Personen - bei allen ohne Erfolg, obwohl alle Personen absolut offen für eine Rückführung waren und diese auch wirklich erleben wollten und somit auch durchaus gewillt waren mitzuarbeiten! Wir alle sind ja gewöhnt unser Gehirn selbst in den Alpha-Zustand zu versetzten; die bereits erwähnte Alltagstrance. So ist es auch zu erklären, warum manche Menschen plötzlich Bilder aus ihren früheren Leben empfangen, ohne sich einer Rückführung zu unterziehen. Auf diese Fähigkeit baut auch die sogenannte nichthypnotische Rückführung auf, nur dass die meisten Menschen bei ihrem Rückführungstermin viel zu aufgeregt sind, um sich ohne Tranceinduktion fallen zu lassen und zu entspannen, so dass sie den Alpha-Zustand ganz ohne Hilfe erreichen könnten.
Gerade Menschen, die zum erstenmal eine Rückführung erleben, wissen am Anfang gar nicht, wie sie sich verhalten sollen. Nach der Tranceinduktion fängt der Klient irgendwann an, etwas wahrzunehmen. Das können zuerst einmal nur Empfindungen für Wärme oder Kälte sein, ein Geruch oder ein Bild. Nun kommt es auf den Rückführungsbegleiter an: Wie er sich verhält und welche Anweisungen er dem Klienten gibt oder auch, welche Fragen er dem Klienten stellt. Zum Beispiel, wenn der Klient nach der Tranceinduktion nur Schwärze/Dunkelheit wahrnimmt - was nicht prinzipiell bedeuten muss, dass die Rückführung nicht funktioniert. Vielleicht ist der Klient ja bloss an einem Ort aus einem seiner früheren Leben gelandet, wo es gerade Dunkel ist oder wo es gerade stockfinstere Nacht ist? Der Rückführungsbegleiter lenkt/leitet seinen Klienten durch dessen frühere Leben, ohne ihm nach Möglichkeit dabei etwas zu suggerieren, dass seine eigenen Wahrnehmungen beeinflussen könnte. Er fordert ihn auf, durch frühere Leben zu gehen und nach wichtigen Ereignissen Ausschau zu halten, die Aufschluss darüber geben, wer der Klient in dem Leben war, was er tat oder machte. Denn letztendlich werden es genau diese Erlebnisse sein, die dem Klienten Aufschluss über sein heutiges Karma geben: Wieso gewisse Dinge in seinem heutigen Leben so gelaufen sind, wie sie liefen oder wieso er immer wieder in bestimmte Situationen gerät. Und natürlich sollte auch ein Bezug zu seinem Anliegen für die Rückführung ersichtlich werden. Gerade die erste Rückführung, der sich ein Mensch unterzieht, wird diesen immer in das frühere Leben leiten, indem es noch etwas aufzuarbeiten gibt oder dass noch eine Relevanz für das heutige Leben hat!
Zugegeben ist dies der Idealfall und trifft vielleicht auf 20 Prozent - und meistens auf Männer zu. Andere Menschen erleben ihre Rückführung mehr über Gefühle und Wahrnehmungen für etwas spezielles; wie konkrete Ideen, die plötzlich in ihren Gedanken auftauchen, ohne das es dazu die passenden Bilder gibt. Einige haben auch ein extremes Feingefühl für Gerüche, Geräusche oder verfügen über einen extrem ausgeprägten Tastsinn. Aber ganz gleich, wie ein Klient seine Rückführung erlebt - ob eher über Gedanken oder über Bilder: Jeder Klient fühlt sich ausnahmslos wieder in den Köper hineinversetzt, den seine Seele in einem früheren Leben beherbergte! Das heisst, er fühlt tatsächlich, wie es dem (menschlichen) Körper, den er damals beherbergte ging: Litt dieser unter körperlichen Gebrechen? Hatte er Hunger oder Durst? Wie war der Gemütszustand in diesem Körper? Das ganze geht so weit, dass man sogar seinen eigenen Schweiss von damals wieder auf der Haut riecht und man spürt, ob man Kleidung trug, die angenehm weich oder eher kratzig auf der Haut war. Und genauso verhält es sich natürlich mit den damaligen Gefühlen: War man damals eher glücklich, depressiv, verängstigt, hasserfüllt oder was auch immer - man spürt es wieder -, unabhängig davon, wie gut man nun visualisieren kann. Es gibt allerdings einige Tricks, die ein geübter Rückführungsbegleiter anwenden kann, um Klienten, die nicht über eine so ausgeprägte Vorstellungskraft verfügen, dass Visualisieren zu erleichtern. Aber am Ende einer Rückführung sind es meist auch nicht mehr die Bilder aus früheren Leben, die den Klienten überzeugen, sich >nicht bloss alles aus den Finger gesaugt zu haben<, sondern eben diese Gefühle und die damit verbundenen Emotionen. Nimmt ein Klient sich während seiner Rückführung allerdings nicht in seinem Körper aus einem früheren Leben wahr, ist das für den Rückführungsbegleiter immer ein Indiz dafür, dass etwas nicht stimmt und er muss diesem Aspekt auch immer nachgehen, damit der Klient nicht in eine Pseudorückführung abdriftet.
Aber selbst wenn Sie als Klient bei ihrer Rückführung mit eher unschönen Dingen konfrontiert werden, so gibt es doch auch hier genügend Techniken, die ein Rückführungsbegleiter anwenden kann, damit sein Klient sich wohler fühlt, so dass er auch in der Lage ist, sich unschöne oder gar traumatische Ereignisse anzusehen. Bei einer emotional gefestigten Person überwiegt immer die Neugierde und deshalb ist sie bei ihrer Rückführung auch in der Lage, sich den eigenen Tod aus einem früheren Leben anzusehen/zu durchleben. Ich verwende auch gerne den Vergleich mit einem Kinobesuch; es ist möglich, dass wir uns dort einen Film ansehen, beispielsweise ein Historiendrama, das uns emotional anspricht und dann brauchen wir auch schon mal ein Taschentuch, für die Tränen. Aber unser rationaler Verstand weiss in jedem Augenblick, dass alles nur ein Film ist, etwas, dass zwar vor langer Zeit einmal tatsächlich passierte, nun aber nur noch einmal gezeigt wird, damit man es nicht vergisst und damit man die selben Fehler nach Möglichkeit nicht noch einmal macht. Der Rückführungsbegleiter achtet dabei immer auf die Gefühle, die sein Klient in einer gewissen Situation hat, gerade auch dann, wenn es in diesem früheren Leben zu Begegnungen mit anderen Personen kommt, die dem Klienten damals nahe standen oder für die er starke (positive sowie negative) Gefühle hatte. So erfragt man bei einer Rückführung auch immer eventuelle Seelenverwandtschaften, zu heute ebenfalls lebenden Personen, aus dem Bekannten- und Familien- und Freundeskreis des Klienten. Die Aufgabe des Rückführungsbegleiter ist es, die Konsens aus diesem früheren Leben des Klienten herauszuholen; das, was für den Klienten heute noch wichtig ist und das warum. Hat der Klient in dem damaligen Leben jedoch etwas verdrängt oder sich Illusionen hingegeben, um der Realität auszuweichen, so tut er das während der Rückführung ebenfalls, denn er weiss ja nicht besser! Hier kommt dann die Intuition des Rückführungsbegleiter ins Spiel. Die Sicht auf so ein früheres Leben endet normalerweise immer mit dem Todeserlebnis und normalerweise ist es so, dass wenn der Klient in dem damaligen Leben etwas verdrängte, er die Wahrheit spätestens auf dem Totenbett wieder erkennt/zugibt. Deshalb ist es auch so wichtig, dass gerade bei Leben, in denen anscheinend gar nichts aufregendes passiert, der Tod noch einmal besehen/erlebt wird. Einige Menschen haben beim Vorgespräch bedenken, wenn man ihnen erklärt, dass man sich auch das damalige Todeserlebnis nochmals ansehen kann/ansehen sollte. Ist der Klient dann allerdings einmal in Trance hat er meist überhaupt keine Bedenken mehr, die Neugierde überwiegt - auch wenn der Klient merkt, dass zum erneuten Erleben auch die damit verbundenen Emotionen gehören. Die Emotionen, die der Klient bei einer Rückführung erlebt, sind besonders wichtig und meist sind es letztendlich auch immer die mit der Rückführung verbundenen Emotionen, die den Klienten im Nachhinein wirklich davon überzeugen, das Erlebte nicht bloss zusammen fantasiert zu haben! Die Emotionen, die ein Klient während der Rückführung durchleben kann, können extrem stark sein und hängen oft auch mit seiner emotionalen Festigkeit im realen Leben zusammen, auch hiermit muss ein Rückführungsbegleiter umzugehen wissen und die Gefahr einer möglichen Retraumatisierung abwägen können! Erlebt der Klient bei seiner Rückführung zum Beispiel, wie eine geliebte Person grausam stirbt, so nimmt er auch die für ihn damals relevanten Gefühle/Emotionen/Schmerzen erneut war und es ist deshalb auch nicht selten, dass bei einer Rückführung Tränen vergossen werden! Bei einigen Klienten kommen dann während der Rückführung zusätzlich auch noch sehr starke Gefühle und Emotionen hoch, die er in diesem Leben schon angestaut hatte. Nach der Rückführung fühlt sich der Klient jedoch meistens befreit, falls der Rückführungsbegleiter ihm während der Rückführung auch die nötige Zeit gab, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Jeder Klient lernt bei einer guten Rückführung etwas über sich selbst. Welchen Nutzen er jedoch daraus zieht, muss er natürlich selbst entscheiden. Es kommt allerdings vor, dass eine Rückführung auf einen Klienten eine so tiefe Wirkung zeigt, weil sie ihm vielleicht auch etwas vor Augen führt, dass er danach gut beraten ist eine Gesprächstherapie zu machen. Eine Rückführung ist eine Operation an der Seele und wie jede OP bedarf sie einer Zeit der Rekonvaleszenz und ggf. einer Nachsorge - in diesem Falle durch den Rückführungsbegleiter. Manchmal ergeben sich für den Klienten im Nachhinein noch Fragen, die ihm nur sein Rückführungsbegleiter beantworten kann. Meist reicht hierzu ein Telefonat oder eine Email und ein Rückführungsbegleiter sollte deshalb auch nach der eigentlichen Rückführung für seine Klienten erreichbar bleiben, denn die Verarbeitung einer Rückführung dauert meist mehrere Monate. Natürlich soll ein traumatisches Erlebnis aus einem früheren Leben, dass sich bei einer Rückführung zeigt, schon während der Rückführung aufgearbeitet werden; das heisst, ein guter Rückführungsbegleiter wird immer versuchen den Klienten von etwaigen Schuldgefühlen und Ängsten zu befreien, die ihren Ursprung in einem früheren Leben haben und die der Klient ja heute gar nicht mehr nötig hat, obwohl er sie vielleicht immer noch als unnötigen Ballast mit sich herumschleppt. Auch diese Vorgehensweise hat wenig mit Rückführungsbegleitung an sich zu tun und kommt eher aus der NET-Traumatherapie, die auch bei Klienten angewendet wird, die unter sogenannten Flashbacks traumatischer Ereignisse aus diesem Leben leiden. Bei Flashbacks ist die Verbindung zum Langzeitgedächtnis, in Bezug auf das Trauma, gestört und der Klient erlebt dieses Trauma unter Umständen immer wieder - ohne es von der Realität unterscheiden zu können. Und ähnlich verhält es sich mit Störungen, die wir unbewusst aus früheren Inkarnationen mitgebracht haben und unter denen wir immer noch leiden - obwohl die Auslöser dieser Störungen, die ähnliche Charaktere wie Flashbacks aufweisen, in diesem Leben gar nicht mehr relevant sind oder schlichtweg nicht mehr existieren. Innerhalb der Rückführung geht es dann darum, der Seele begreiflich zu machen, dass sie diese Störungen in ihrer heutigen Inkarnation nicht mehr braucht und die damit verbundenen Ängste oder Verhaltensmuster dorthin zurückzubringen, wo sie hingehören - nämlich in das früheren Leben in dem sie ihren Ursprung haben. Man zieht am Ende einer Rückführung auch immer die Versöhnung mit etwaigen Tätern oder Opfern in Betracht oder zumindest die Anerkennung von Schuld. Diese symbolische Art der Aufarbeitung ist gerade dann sehr wichtig, wenn der Klient während der Rückführung erkennt, dass sein Täter oder sein Opfer, je nach dem, auch heute wieder in seinem Umfeld inkarniert ist. Dieses Anerkennen dessen was war, aus dem manchmal dann auch eine Versöhnung hervorgeht, findet immer auf Seelenebene statt - der höchsten Bewusstseinsstufe des Klienten, auf der er anderen Seelen mit denen er karmisch verstrickt ist begegnet. Diese Seelenebene kann man auch durch eine Familien- oder Karmaaufstellung erreichen. Gerade bei den sogenannten stillen Aufstellungen, bei denen gar nicht oder nur extrem wenig gesprochen wird, kann man diesen Zustand eines höheren Bewusstseins, wo Akzeptanz und Verständnis viel eher zu begreifen sind, erreichen. Ich gehe bei Begegnungen auf Seelenebene innerhalb einer Rückführung immer nach den Grundprinzipien einer solchen Begegnung nach den Aufstellungsmethoden vor, da sich diese auch bei den Rückführungen in frühere Leben für mich sehr bewährt haben und man in der Reinkarnationstherapie in dieser Hinsicht auch noch keine gute Vorgehensweise entwickelt hat. So habe ich z.B. auch festgestellt, dass die sogenannten Lösungssätze, die gerne bei Aufstellungen verwendet werden, auch innerhalb einer Begegnung auf Seelenebene, während einer Rückführung, sehr gute Erfolge erzielen. Es geschieht aber auch, dass ein Klient nach der Tranceinduktion gar nicht in ein früheren Leben kommt, sondern in eine (verdrängte oder vergessene) Zeit seines heutigen Lebens zurückkehrt - meistens aus der Kindheit. Hier reicht die oben erwähnte Form der Aufarbeitung dann sehr oft nicht aus und auch hier wäre dann eine Gesprächstherapie ebenfalls ratsam.
Es gibt Reinkarnationstherapeuten, die sich ganz auf den therapeutischen Aspekt von Rückführungen spezialisiert haben und die es für unwichtig halten, auch nach dem damaligen Namen des Klienten zu fragen, mit der Begründung, dass für die Seele, solche Dinge nebensächlich sind. Ich möchte dazu anmerken, dass es für die Seele vielleicht nebensächlich sein mag - keinesfalls jedoch für den Klienten selbst. Jedenfalls habe ich bislang noch keinen einzigen Klienten gehabt, der nicht darauf erpicht gewesen wäre, zumindest seinen damaligen Namen und den Namen des Landes, in dem er lebte, zu erfahren - egal ob es sich dabei um links- oder rechtsdenkende Klienten handelte! Anmerkung: Für die Leser, die nicht alle Texte gelesen haben nochmal die Erläuterung. Links- oder Rechtsdenker hat nichts mit politischen Ansichten zu tun, sondern damit, wovon sich jemand leiten lässt. Lässt sich jemand von seiner linken Gehirnhälfte leiten, ist er ein Linksdenker und eher analytisch/logisch orientiert. Lässt sich jemand eher von seiner rechten Gehirnhälfte leiten, ist er ein Rechtsdenker und hört eher auf seinen Bauch oder die Intuition, die nicht immer mit Logik einher gehen muss. Bei der Ermittlung von sogenannten historischen Fakten spielt die Bereitschaft des Rückführungsbegleiters eine grosse Rolle. Einen Namen und eine Jahreszahl sollten Sie auf jeden Fall immer erfahren - mit dem Land oder einem Wohnort ist das so eine Sache und hängt meist damit zusammen, wie lange das frühere Leben, in welches der Klient zurückgekehrt ist schon zurückliegt. Handelt es sich dabei jedoch um die letzten 2-3 Inkarnationen vor der jetzigen, dann ist die Chance, dass der Klient auch Land und Wohnort erfährt, sehr gross - selbst komplette Adressen können dann manchmal wieder verinnerlicht werden. Ich glaube die Seele erinnert alle ihre gelebten Leben in gleicher Qualität/Intensität - egal wie lange so ein Leben zurück liegen mag. Die Festplatte ihres Computer speichert Daten, die mehrere Jahre alt sind, ja auch in der selben Qualität ab, wie neu hinzugefügte. Aber erst Leben, die nach dem Einsetzten der Globalisierung gelebt wurden, lassen sich wirklich recherchieren! Lebte ein Klient beispielsweise im 15. Jahrhundert im Nordwesten Südamerikas, wird er wahrscheinlich kaum wissen, ob er nun Kolumbianer, Ecuadorinaner oder Peruaner war - aber vielleicht weiss er, dass er ein Inka war. Leider wird dieser Klient bei seiner Rückführung keinerlei handfeste Fakten über seine frühere Existenz erhalten. Vielleicht sieht er bei der Rückführung Landschaften oder Reliquien, die es auch heute noch in der gleichen Form gibt und die ihn, sollte er je dorthin reisen, persönlich darin bestärken, dass alles was er bei seiner Rückführung erlebte, einmal tatsächlich passierte, aber das wird auch alles sein. Deshalb ist es auch so wichtig, das Rückführungsbegleiter über eine überdurchschnittliche Allgemeinbildung verfügen, vor allen Dingen in Punkto Geschichte und Geographie. Kommt ein Klient bei seiner Rückführung beispielsweise in ein Leben, dass er als eingeborener Jäger in der Wildnis verbrachte, wäre es unsinnig, zu fragen, in welchem Land oder gar in welcher Stadt er lebte. Vielmehr sollte man fragen, welchem Stamm er angehörte. Des weiteren könnte man fragen, welche Eigenarten/Rituale seinen Stamm prägten oder ob es einen Totem gab - dies liesse sich dann eventuell doch wieder recherchieren. Die Beschreibung der Landschaft und die Beschreibung der eigenen Person oder der anderen Stammesmitglieder lässt dann oft eine Schlussfolgerung zu, bezüglich des Landes in dem man lebte. Genauso verhält es sich auch mit Leben, die im Mittelalter, in England oder auf dem europäischen Festland gelebt wurden; vielleicht erfährt der Klient dann nicht den Wohnort, aber vielleicht den Namen einer Burg oder das damit verbundene Zeichen, meist ein Wappen oder eine bestimmte Fahne/Banner. Meist können gerade solche Symbole wieder sehr gut und höchst genau verinnerlicht werden und fast alle diese Dinge lassen sich heute im Internet problemlos recherchieren. Den Namen des Klienten aus einem früheren Leben zu erfahren, ist eigentlich sehr einfach. Erinnert sich der Klient selbst nicht daran, brauche ich ihn als Rückführungsbegleiter nur fragen, wie ihn ihm nahestehende Personen aus diesem früheren Leben riefen. Die Namensfindung aus früheren Leben ist auch deshalb zu empfehlen, weil sich der heutige Name für die allermeisten Klienten auch falsch anfühlt, wenn sie einmal in eine ihrer früheren Inkarnationen zurückgekehrt sind. Ich bin dazu übergegangen, alle Klienten nach der Tranceinduktion, deshalb auch nicht mehr namentlich anzusprechen, da dies im schlechtesten Falle nur die linke Gehirnhälfte aktivieren würde, die wir bei einer Rückführung ja bekanntermassen ruhigstellen wollen. Ich warte für gewöhnlich, bis dass sich eine gute Gelegenheit im früheren Leben des Klienten ergibt, seinen damaligen Namen zu erfragen und frage dann, ob es in Ordnung ist, wenn ich ihn damit anrede. Dadurch merkt der Klient auch, ob sich der frühere Namen richtig anfühlt und dadurch, dass man ihn bei seinem damaligen Namen nennt, kann er sich auch besser mit der Person, die er damals war, identifizieren. Die Ermittlung von Jahreszahlen ist auch einfach und alle Klienten können meist ganz spontan sagen, in welchem Jahr sie sich gerade dort in einem früheren Leben befinden. Vielleicht hängt dies damit zusammen, dass Zahlen in der linken Gehirnhälfte gespeichert werden, die auch im Zustand der Trance immer darauf wartet auch mal etwas sagen zu dürfen.
Die meisten Rückführungsbegleiter oder Reinkarnationstherapeuten sind aber eher der Meinung, dass diese Erscheinungen sehrwohl andere Wesenheiten sind - die wir landläufig auch als unsere Schutzengel kennen. Trotzdem ist es immer ratsam seinen Rückführungsbegleiter, vor Terminabsprache, danach zu fragen, ob er während der Rückführung mit diesen spirituellen Führern einen Kontakt herstellt und auch, ob er das kann! Gerade dann, wenn man als Klient grossen Wert darauf legt, durch die Rückführung auch einen besseren Kontakt zu seinem persönlichen spirituellen Führer herzustellen - was wohl auf die meisten Klienten zutrifft. Diesen spirituellen Führer ruft man spätestens dann, wenn bei der Rückführung Schwierigkeiten, z.B. Blockaden, auftreten oder wenn sich aus dem früheren Leben, dass sich der Klient besieht, Fragen ergeben, die er selbst nicht beantworten kann. Auf jeden Fall sollte man den spirituellen Führer immer rufen, nachdem der Klient seinen Tod im früheren Leben erneut durchlebt hat - manchmal warten sie dann sogar schon auf ihren Schutzbefohlenen. Der spirituelle Führer gibt einem immer Antworten auf die Fragen, die sich aus der Betrachtung eines früheren Lebens ergeben. Er (oder Sie, denn es gibt natürlich auch spirituelle Führerinnen), bieten konstruktive Kritik und Antworten auf die Fragen des heutigen Lebens. Und sie helfen gerne bei der Auflösung von negativen Erlebnissen und Gefühlen. Die Kommunikation zwischen Klient und seinem spirituellen Führer findet immer auf telepathischem Wege statt und nicht selten sind die Antworten, die der Klient dabei erhält sehr erstaunlich und ich habe es noch nie erlebt, dass ein spiritueller Führer seinem Schutzbefohlenen nach dem Mund redete. Alle diese spirituellen Führer haben Namen und für den Klienten ist es auch bedeutsam, dass er diesen erfährt, um so den Kontakt zu seinem Schutzengel verbessern zu können. Wichtig ist, dass der Rückführungsbegleiter bei dieser Begegnung, zwischen Klient und spirituellem Führer, welche ebenfalls auf der Seelenebene stattfindet, immer darauf achtet, dass der Klient ein gutes Gefühl bei dieser Erscheinung hat! Es passiert äusserst selten, aber es ist auch schon vorgekommen, dass eine sogenannte negative Wesenheit sich als spiritueller Führer ausgab. Aber eigentlich sind diese ganz schnell zu enttarnen, zumal der Klient sich bei falschen spirituellen Führern nie so richtig wohl fühlt. Wenn so etwas passiert, hat dies jedoch immer einen Grund, den es im Anschluss daran, wenn man den richtigen spirituellen Führer gerufen und auch kontaktiert hat, aufzulösen gilt. Schützen kann man seinen Klienten beim Erscheinen sogenannter negativer Wesenheiten dadurch, dass man ihm eine spirituelle (Licht)Kugel suggeriert, welche ihn schützend umgibt. Aus Angst vor diesen negativen Wesenheiten beenden einige Rückführungsbegleiter eine Rückführung auch immer schon vor dem Todeserlebnis des Klienten in einem früheren Leben, da sie den Kontakt mit der geistigen Welt, in welche die Seele des Klienten nach dem Tod des menschlichen Körpers ja zurückkehrte, auf jeden Fall vermeiden wollen. Einige haben tatsächlich Angst vor dem, was man als geistige Welt bezeichnet; denn wo es gute Seelen und gute Wesenheiten gibt, da kann es ja auch böse geben. Ich bin der Ansicht und mittlerweile spreche ich da aus sehr viel Erfahrung, dass es sich mit diesen sogenannten bösen oder negativen Wesenheiten genauso verhält, wie mit einem Hund, der instinktiv fühlt/riecht, wenn jemand Angst vor ihm hat. Etwas kann immer nur so böse sein, wie man ihm zu sein erlaubt! Trotzdem sollte man diesen negativen Wesenheiten mit Respekt begegnen und sie nicht mit Verachtung strafen und ihr >Zustand< hat auch immer einen Grund. Viele dieser Wesenheiten sind früher wohl einmal Besetzungen gewesen, wurden dann zwar abgelöst, aber nicht ins Licht geführt und irren seitdem in einer Art Zwischenwelt herum. Eine Rückführung erzeugt ein energetisches Feld, dass diese Wesen wahrnehmen können und manche von ihnen fühlen sich dadurch angelockt. Allerdings fühlen sich auch positive oder gute Wesenheiten durch Energiearbeiten angelockt und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich bei meinen Arbeiten sehr oft Zuschauer habe - positive, wie negative. Die spirituellen Führer meiner Klienten jedoch haben mir von meiner ersten Rückführung an geholfen, sie wohnen allen meinen Rückführungen bei und ich glaube mittlerweile, sie kommen gerne - denn sie erscheinen in der Regel auch bei den Klienten, die mir im Vorgespräch an dieser Stelle einen Vogel zeigten! Ausserdem sind die spirituellen Führer immer sehr hilfreich, wenn es darum geht, Seelenverwandtschaften zu heute lebenden Personen sichtbar zu machen. Sie geben auch Auskunft über den Entwicklungsstand der eigenen Seele und die Aufgaben, die man im heutigen Leben bewältigen soll. Alle haben sie unterschiedliche Charaktere und Aussehen - nur eins haben sie alle gemeinsam: Sie sind alle sehr verständnisvoll. Der spirituelle Führer sagt einem auch, wie viele Leben man schon hatte, wann die erste Inkarnation stattfand oder wie viele Leben man im anderen Geschlecht führte. Und dann gibt es auch noch eine besondere Art der Rückführung, die sogenannte spirituelle Rückführung, in die Leben zwischen den Leben nach dem US-Amerikaner Michael Newton. Hierbei erfahrt man, was die Seele zwischen den Inkarnationen auf der Erde macht, also dann wenn sie in der geistigen Welt weilt. (Über diese ganz spezielle Art der Rückführung hat ihr Erfinder, Michael Newton, mehrere sehr gute Bücher geschrieben, die selbst für einen ‘Linksdenker’ wie mich, überaus logisch und überzeugend sind und ohne die ich diesen Job niemals hätte machen können. Newton hat eine ganz eigene Methode entwickelt, um seine Klienten dahin zu führen, wo die Seele zwischen den Leben auf der Erde weilt. Ich fand das so faszinierend, dass ich 2009 selbst eine Ausbildung bei The Newton Institute, kurz TNI, in spiritueller Rückführung, genannt LBL nach der Englischen Bezeichnung ‘Lifes between Lives’ gemacht habe).
Manch erwachsener Mensch leidet darunter, dass ihm irgendwo ein Stück seiner Erinnerung fehlt und auch hier hat sich die Hypnosetherapie bewährt, um solche verdrängten oder abgespaltenen Erinnerungen wieder an die Oberfläche unseres Gedächtnisses empor treiben zu lassen. Allerdings wäge ich dabei immer von Fall zu Fall ab, ob eine Reerinnerung sinnvoll ist, um einer Retraumatisierung vorzubeugen, denn unser Gedächtnis verdrängt scheinbar nur Erinnerungen an traumatische Ereignisse. Aber manchmal geschieht es auch bei der Tranceinduktion mit dem eigentlichen Ziel, den Klienten in eines seiner früheren Leben zu führen, dass dieser nicht in ein früheres Leben zurückkehrt, sondern zu einer verdrängten Erinnerung - deren er sich selbst wohl möglich nicht einmal bewusst war! Über einen solchen Fall schreibe ich auch in ‘Erzählende Seelen’. Sehr oft haben diese Erinnerungen aus dem heutigen Leben, die dann an die Oberfläche treiben, etwas mit Missbrauch zu tun und als Rückführungsbegleiter muss ich mit solch einer Situation unbedingt umzugehen wissen - deshalb ist es meiner Meinung nach auch unerlässlich, dass ein gewissenhaft arbeitender Rückführungsbegleiter sich ebenfalls in Psychotherapie ausbilden lässt. Jedenfalls so weit, dass er mit einer solchen Situation nicht überfordert ist, auch wenn der betreffende Klient anschliessend einen anderen (Psycho)Therapeuten aufsuchen muss, um diese durch die Tranceinduktion zum Vorschein gekommenen Erinnerungen aufzuarbeiten. Ich glaube allerdings nicht an Zufälle und somit glaube ich auch nicht daran, dass verdrängte Erinnerungen aus dem heutigen Leben, bei der Tranceinduktion mit dem eigentlichen Ziel dadurch ein früheres Leben zu erinnern, ungewollt oder versehentlich zum Vorschein kommen. Ich sage gerne: >Bei einer Rückführung erfährt Mensch, was seiner Seele auf der Seele brennt<. Und wenn es der Seele eines Menschen vorrangig erscheint, ihn erst einmal etwas über sein heutiges Dasein wissen zu lassen, an dass er sich selbst nicht mehr erinnern kann (oder erinnern will-?), dann ist das wohl so. Man kann auch eine Rückführung in den Bauch der heutigen Mutter machen, aber das ist etwas ganz anderes und wird dann vom Rückführungsbegleiter ganz bewusst so suggeriert; man lenkt seinen Klienten dann dahinein.
Unter einem ‘normalen’ Channeling versteht man zwar, dass der Klient ein sogenanntes Medium aufsucht, über welches dann der Kontakt zu einem Verstorbenen ganz bewusst hergestellt wird. Es ist allerdings sehr schwierig bei solchen Personen festzustellen, wie weit ihre Fähigkeit auf diesem Gebiet tatsächlich reichen und die Anzahl der Betrüger ist auch hier höher, als die Anzahl derer, die wirklich eine besondere Gabe dafür haben! Ergibt sich ein solches Channeling bei einer Rückführung, ist es für den Klienten allemal viel glaubwürdiger, schon alleine deshalb, weil er selbst den Verstorbenen wahrnimmt/sieht und direkt mit diesem kommuniziert, ohne ein Medium zu benötigen, auf dessen Aussagen er sich dann verlassen muss und ohne die Möglichkeit diese Aussagen selbst überprüfen zu können. Beim einem Seminar in Rückführungsbegleitung wurde uns gesagt, dass man aus diesem Grund keine Rückführung mit Leuten machen solle, die erst vor kurzem einen ihnen nahestehenden Menschen verloren hätten - um so ein Channeling zu vermeiden. Ich hatte mittlerweile eine Klientin, deren Mutter erst einen Tag vor ihrem Termin bei mir verstorben war; die Rückführung verlief sehr gut und ohne, dass die Mutter sich zeigte. Eine andere Klientin erlebte dafür gleich ein doppeltes Channeling, in dem sich ihr drei Monate zuvor verstorbener Vater und der ein Jahr zuvor verstorbene Bruder zeigten. Bei einem anderen Klienten suchte die sechs Jahre zuvor verstorbene Frau erneut den Kontakt. Manchmal geht der Kontakt vom Klienten aus, manchmal sind es aber auch die Verstorbenen, die erneut Kontakt suchen. Geht der Kontakt vom Klienten aus, geschieht dies häufig unbewusst und wird auch nicht wirklich beabsichtigt. Meistens ist es jedoch so, dass es die Verstorbenen selbst sind, die diese Chance nutzen und sich noch einmal zu Wort melden. Wie schon erwähnt setzt eine Rückführung eine bestimmte Art von (spiritueller-?) Energie frei, die nichtstoffliche Wesen wahrnehmen können. Aber ein Channeling geschieht eigentlich immer nur dann, wenn es zwischen dem Verstorbenem und dem Hinterbliebenem noch etwas aufzuarbeiten, etwas wichtiges zu sagen, zu entschuldigen oder zu bereinigen gibt - allerdings unabhängig davon, wie lange der Verstorbene schon tot ist!
Eine Seele verlässt nach dem Tod des Menschen dessen Körper, anscheinend mehr oder weniger automatisch. Tritt der Tod jedoch sehr plötzlich und ohne Warnung ein, kann es sein, dass die Seele darüber so irritiert ist, dass sie nicht weiss, was sie tun soll. Anstatt ins Licht zu gehen, heftet sie sich wie ein Putzerfisch an eine andere, noch lebende Person. Das kann die erste Person sein, die dieser verstörten Seele nun begegnet, z.B. der Sanitäter an der Unfallstelle oder sie flüchtet sich zu einer Person, die ihrem menschlichen Wirt nahe stand, einem Familienmitglied beispielsweise. Zudem ist es wohl so, dass wir uns solche Besetzungen leichter >einfangen< können, wenn wir nicht bei Bewusstsein sind. Also unter Vollnarkose im Krankenhaus oder im Vollrausch unter Alkohol oder Drogeneinfluss. Wie auch immer, alle Menschen, die eine Besetzung haben, haben gleichzeitig auch eine beschädigte Aura. Ich bin mir mittlerweile sogar ziemlich sicher, dass Menschen mit einer intakten Aura sich auch keine Besetzungen einfangen können und deshalb ist eine Aurastärkung/Auraheilung immer fester Bestandteil einer jeden Rückführung die ich durchführe. Die verstörte Seele bleibt dann also bei der Person, die von ihr besetzt wird, klammert sich quasi an sie - aus Angst und Verwirrtheit. Niemals aus Boshaftigkeit. Diese Seele ist hilflos und weiss nicht besser. Sie zapft vielleicht ein bisschen Energie von ihrem neuen menschlichen Wirt oder dessen eigener Seele ab, so genau weiss man das wohl nicht, aber sie kann diesem neuen Wirt nicht wirklich schaden. Möglich, dass sie ihn in seinen Entscheidungen beeinflussen kann, abhängig auch davon, wie stark der menschliche Geist und die eigene Seele dieses Wirtes ist, aber die Besetzung wird wohl kaum in der Lage sein, diesen Wirt gegen seinen Willen massiv zu manipulieren. Geübte Rückführungsbegleiter entdecken bei einer Rückführung solche Besetzungen sofort und meist reicht dann schon die einfache Erklärung, dass ihr eigener menschlicher Wirt gestorben ist, damit sie von dem besetzten Menschen ablassen. Ganz wichtig ist aber, dass man diesen Seelen dann auch den Weg ins Licht zeigt, z.B. in dem man einen Engel ruft, der diese Seele dann ins Licht begleitet!! Viele Schamanen und Reiki-Meister wissen zwar, wie man eine Besetzung bei einem Klienten aufspürt und manche von ihnen machen bei ihren Behandlungen dann auch regelrecht Jagt auf diese armen Seelen und lösen sie ohne Mitgefühl von ihren Klienten, um sie dann einfach ihrem Schicksal zu überlassen und ohne sie ins Licht zu begleiten. Ich weiss nicht genau, was dann mit diesen äussert verstörten Seelen geschieht, vielleicht suchen sie sich bloss einen neuen Wirt, vielleicht driften sie auch irgendwo ins Niemandsland und enden dort als sogenannte negative Wesenheiten - ich weiss nur, dass diese Art der Besetzungsauflösung grausam ist und sicherlich auch verboten werden sollte. Es geschieht aber auch, dass ein Mensch stirbt und dessen Seele dann ganz bewusst nicht in die geistige Welt zurückkehrt. Hierbei handelt es sich aber eher um ältere und im Reinkarnationsprozess erfahrenere Seelen. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Es kann sein, dass die Seele des Verstorbenen, einen Hinterbliebenen Partner nicht alleine lassen möchte und deshalb in dessen Nähe bleibt und i.d.R. kann diese Person dann die Anwesenheit dieser Seele auch deutlich spüren. Dabei passiert es, dass die Seele sich nach dem Tod ihres menschlichen Körpers dann ganz bewusst an den zurückbleibenden Partner hängt, ihn besetzt; aus Liebe. Unnötig zu erklären, dass eine solche Besetzung der besetzten Person niemals Schaden zufügen würde! Ich vertrete die Meinung, dass man eine Besetzung nicht um jeden Preis auflösen muss. Wenn z.B. eine alte Frau nach vielen, vielen Jahren der Ehe ihren Mann verliert und seine Seele sich ganz bewusst dazu entscheidet, sich an seine Frau zu heften, weil sie ausser ihm keine (Menschen)Seele mehr hat, die sich um sie kümmert oder mit der sie reden kann und kein Freund mehr da ist. Dann respektiere ich die Entscheidung dieser Seele, sich anzuheften - zumal sie es sicherlich nicht gegen den Willen des Hinterbliebenen tut. Fallbeispiel: Fallbeispiel: Natürlich kommt es auch vor, dass eine Besetzung durch ihr Tun eigennützige Ziele verfolgt. So hatte ich eine Klientin, die ebenfalls von ihrer Oma besetzt war. Die Oma war zu Lebzeiten immer gerne tanzen gegangen und heftete sich nach ihrem Tod an die Enkelin, weil diese auch immer tanzen ging. Sie hatte wohl vergessen, dass man in der geistigen Welt auch tanzen kann und nachdem wir ihr versprachen, dass sie ihren Petticoat und die Ballerinas dahin mitnehmen dürfe, war es ganz leicht auch sie ins Licht zu schicken. Möglich ist auch, dass eine Seele, nach dem Tod ihres menschlichen Körpers, ganz bewusst darauf verzichtet in die geistige Welt zurück zu kehren, weil sie nicht mit ihren Fehltritten aus der letzten Inkarnation konfrontiert werden will. Sie schämt sich, hat Angst oder reagiert aus Trotz. Diese Seele will auch nicht wieder inkarnieren, weil sie weiss, dass sie all das, was sie sich für ihre letzte Inkarnation vorgenommen hatte und nicht erreichte, dann erneut mit auf den Weg bekommt. Hier erfordert es auch schon ein wenig mehr an Geschick, eine solche Seele doch dazu zu bewegen ins Licht zu gehen - so einfach überreden lassen sich diese Seelen im Allgemeinen nicht und sie können ganz schön bockig und stur sein. Wichtig ist, dass man keine Angst hat diesen Seelen die Stirn zu bieten und dass man trotzdem mitfühlend bleibt und auch das Schicksal dieser Seelen anerkennt ohne sie zu verurteilen. Dann gibt es noch sogenannte negative Wesenheiten. (Obwohl ich das Adjektiv ‘negativ’ in diesem Zusammenhang nicht so mag - denn auch diese Wesen tragen noch ein Licht in sich und nichts ist gänzlich böse - oder gänzlich gut). Anscheinend haben diese Wesen noch nie inkarniert oder es ist schon sehr, sehr lange her und das ständige taumeln im Nichts hat sie so sehr verändert, dass man sie nicht mehr als Seelen wahrnimmt und sie selbst nehmen sich auch nichtmehr als solche wahr. Vielleicht handelt es sich hierbei, zumindest teilweise, um Seelen, die einmal als Besetzung abgelöst wurden ohne dass man ihnen den Weg zurück ins Licht zeigte. Man kann diese Wesen anscheinend anlocken, z.B. durch Energiearbeit, wie Rückführungen. Diese Wesen wissen jedenfalls ganz genau, dass wir Menschen eine angeborene Furcht vor der dunklen Seite haben, auch wenn viele diese Tatsache im hellen Sonnenlicht abstreiten! Also machen sich diese Wesen gerne einen Scherz daraus, erst einmal Unsicherheit zu verbreiten. Haben sie uns dann verunsichert, kommt die Angst in uns von ganz alleine hoch. Diese Wesen nähren sich von Angstgefühlen, deshalb trift man sie auch in grosser Anzahl oder sehr konzentrierter Form, je nach Beschaffenheit, an Kriegschauplätzen oder bei Katastrophen. Wichtig im Umgang mit solchen Wesen ist deshalb, dass man ihnen selbstsicher gegenüber tritt. Ist man selbstsicher und zeigt keine Angst, ohne abfällig und verurteilend gegenüber solchen Wesen zu sein, behält man auch die Oberhand über sie. Mit Selbstsicherheit können diese Wesen nämlich nichts anfangen, denn diese Eigenschaft haben sie schon lange verloren. Manche von ihnen spuken auch in Häusern, sogenannte Poltergeister, und einige von ihnen sind sogar ziemlich niedlich. Mir ist zudem aufgefallen, dass alle diese Wesen anscheinend unter notorischer Langeweile leiden. Aber auch sie haben ein Recht auf Mitgefühl und Anerkennung ihres Schicksals. Sie testen auch gerne die Willenskraft eines Rückführungsbegleiters und deshalb ist es wichtig nichts zu überstürzen und auf Zeit zu spielen, denn diese Wesen langweilen sich schnell. Wenn sie erst einmal merken, dass man keine Angst hat und ihnen, je nachdem, auch nicht allzuviel Aufmerksamkeit widmet, ohne sie jedoch rigoros wegschicken zu wollen (niemals auf einen Machtkampf mit ihnen einlassen) - kehrt bei ihnen bald ihre notorische Langeweile zurück und sie verschwinden ganz von selbst. Einige kommen aber immer wieder, weil sie unbewusst doch Hilfe erwarten. Wenn man sie dann darauf anspricht, dass auch sie noch einen Lichtpunkt in sich tragen, sind sie meist ganz überrascht, wenn sie feststellen, dass dem tatsächlich so ist - und dann hat man eine gute Ausgangsbasis auch diesen Wesen wieder den Weg ins Licht zu zeigen und sie dorthin zu begleiten - egal wie furchteinflössend sie anfänglich einmal waren. Für wie real oder unreal ich selbst diese Wesenheiten halte, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Wenn ein Klient solch ein Wesen wahrnimmt, gehe ich darauf ein und tue es nicht als Hirngespinst ab oder ignoriere dies. Zeigt sich eine Besetzung oder eine solche Wesenheit bei der Rückführung, dann ist es für mich selbstsprechend, dass ich sie überrede zurück ins Licht zu gehen und auch darauf achte, dass sie den Weg dorthin tatsächlich beschreitet. Bis lang ist mir dies auch immer gelungen und dem Klienten entstehen hierdurch keine Extrakosten. Manchmal sind diese Wesenheiten allerdings nicht real und es handelt sich bei den Wahrnehmungen des Klienten um einen abgespaltenen Teil seiner Persönlichkeit. Etwas Dunkles, dass er nicht wahrhaben will und dass er leugnet. Aber auch hiermit muss der Rückführungsbegleiter umzugehen wissen und auch unterscheiden können zwischen Besetzung, Wesenheit und einem abgespaltenen Persönlichkeitsanteil des Klienten. Diese abgespaltenen Persönlichkeitsanteile sind meist viel, viel furchteinflössender, als die negativste Wesenheit es je sein könnte. Ausserdem sind solche furchteinflössenden Persönlichkeitsanteile immer ein eindeutiges Zeichen für ein schweres Trauma. Anmerkung: Das Internet ist voll von Leuten, die für viel Geld ihre Hilfe anbieten und versprechen, dass sie Besetzungen auflösen - teilweise sogar via Fernbehandlung. Diese Leute spekulieren mit der Angst ihrer Mitmenschen und ich kann nur jedem abraten von diesen Methoden gebrauch zu machen! Man findet diese Scharlatane auch gerne auf Esoterikmessen und sie behaupten auch gerne, dass sie jemandem ansehen, wenn er eine Besetzung hat. Das einzige was diese Leute einem tatsächlich ansehen, ist wie schnell man sich einschüchtern lässt und wie dick die Brieftasche ist!
Jeder neue Mensch braucht eine Seele und die Bevölkerung wächst rasant. Für die Seelen bedeutet dies, dass auch die Abstände zwischen ihren Inkarnationen immer kürzer werden. Man merkt dies auch bei einer Rückführung; führt man einen Klienten zum Beispiel in ein Leben aus dem Mittelalter, dann liegen zwischen dem mittelalterlichen und dem darauffolgenden Leben zwischen 100 und 300 Jahre - in der Regel. Je näher der Klient jedoch an sein heutiges Leben herankommt, desto kürzer werden die Abstände zwischen den Inkarnationen.Meist liegen zwischen dem heutigen Leben und dem vorherigen nur noch 5-10 (Erden)Jahre! In der geistigen Welt regeneriert sich die Seele allerdings auch von ihrer letzten Inkarnation und eine solche Regeneration braucht Zeit, Zeit die nicht mehr da ist und so kommt es immer öfter vor, dass eine Seele heutzutage inkarniert ist, obwohl sie sich von der vorhergegangenen Inkarnation noch nicht ganz erholt hatte. Ein Beispiel: Angenommen eine Seele war in ihrem letzten Leben in einem Soldaten im 2. Weltkrieg inkarniert, der dort sein rechtes Bein verlor, dann ist es gut möglich, dass sein heutiger Körper unter Schmerzen im rechten Bein leidet, für die kein Arzt eine Erklärung findet. Solche Phantomschmerzen lassen sich dann während einer Rückführung meist sehr gut auflösen. Ähnlich verhält es sich manchmal bei Klienten, die unter einer Zwangsstörung oder Phobie leiden; hat man im letzten Leben einen Zwang oder eine Phobie entwickelt, kann es gut sein, dass man die Neigung eine Neurose zu entwickeln, auch in diesem Leben in sich trägt. Hierzu gibt es eine sehr interessante Fallstudie in meinem Buch ‘Erzählende Seelen’. Auch Menschen mit psychosomatischen Beschwerden; also körperlichen Störungen oder Symptomen, deren Ursache aber seelischer Natur sind, kann bei einer Rückführung ab und zu geholfen werden. Fallbeispiel: Bei der Rückführung erklärt man der Seele des Klienten dann die Zusammenhänge, so das die Seele begreift, dass sie diese Störungen in der heutigen Inkarnation nicht mehr braucht! Aber es wäre falsch anzunehmen, dass prinzipiell alle psychischen Störungen und Phantomschmerzen ihren Ursprung in einem früheren Leben haben. Oft kommen auch Leute, die bei ihrer Rückführung ganz gezielt nach den Ursachen ihrer Erkrankungen forschen ohne, dass sich irgendwo eine Verbindung, ein Zusammenhang, erkennen liesse. Und es kommt natürlich auch vor, dass man bei der Rückführung zwar den Grund für das heutige Leiden erfährt, aber trotzdem weiterhin damit leben muss, z.B. bei Erblindung oder einem angeborenen Leiden.
Wohlgemerkt sei, dass es nicht möglich ist, bei einer solchen Rückführung an Hand der Wahrnehmungen eine Adresse zu ermitteln, wodurch die leiblichen Eltern gefunden werden könnten. Möglich, dass der Klient etwas über seine ethnische Herkunft und bestimmte Charaktereigenschaften oder Gesichtsmerkmale, die er von einem Elternteil geerbt hat, erfährt - aber auch das ist nicht garantiert.
Ein solches Erlebnis ist für den Klienten sehr intensiv und auch anstrengend und in der Regel reicht es, wenn man diese Wahrnehmungen auf einige wenige Minuten reduziert. Es kann ein regelrechter Schock sein, sich plötzlich in einem Körper wiederzufinden, der nicht über eine aufrechte Haltung verfügt, nur über primitive Laute kommuniziert und einen wahnsinnig gut ausgeprägten Geruchssinn besitzt. Natürlich kann es auch sein, dass ihre erste Inkarnation/Inkarnationen als Tier stattfand/stattfanden.
Sie versprechen desillusionierten Klienten, mit einer Rückführung (oder einer Aufstellung) sei die unterschwellige Beeinflussen des Expartners möglich, so dass dieser zu ihnen zurückkäme. Oder man könne gewisse Personen dadurch so beeinflussen und manipulieren, dass sie so handeln, wie der Klient es sich wünscht! Zum Glück verfügen wir alle über einen freien Willen und wer schon einmal bei einer Aufstellung dabei war und gesehen hat, wie sich ein Stellvertreter verhält, der für eine Person aufgestellt wurde, die nicht einer Meinung mit dem Aufsteller ist und mit diesem auch nichts zu tun haben will, versteht auch, dass es nicht so einfach ist, jemanden gegen seinen Willen zu beeinflussen. Hierbei wird das klassische Auflösen von Problem und die geistige oder seelische Versöhnung mit anderen Seelen, die immer Teil einer guten Rückführung (oder Aufstellung) sein sollte, zu einer wirkungslosen und geschmacklosen Farce degradiert! Solche Personen suggerieren dem Klienten bei einer Rückführung dann Dinge, die dessen Wunschvorstellungen entsprechen und begünstigen somit ganz bewusst eine Pseudorückführung. In der Regel ist es so, dass der Klient bei einer Versöhnung auf Seelenebene, seine eigene Einstellung gegenüber der anderen Person ändert; Hass oder Schuldgefühle werden abgebaut, wodurch der Klient nach der Rückführung dieser Person wieder viel objektiver begegnen kann. Natürlich spürt die andere Person dies und im günstigsten Fall ändert sich dann auch deren Verhalten gegenüber dem Klienten positiv. Trotzdem höre ich von manchen Klienten, nach ihrer Rückführung (oder Aufstellung), dass sich Personen, mit denen sie vorher im Streit lagen beruhigten. Familienmitglieder, zu denen sie vorher keinen Kontakt mehr hatten, sich plötzlich von ganz alleine wieder meldeten und dass dort neue, wenn auch anfänglich zaghafte Kontakte wieder zustande kommen. Ehepartner, die vorher kein Interesse am Gemeinschaftsleben mehr zeigten, so dass mein Klient/Klientin schon an Trennung/Scheidung dachte, ändern sich ganz plötzlich, so dass die Beziehung doch nicht zerbricht. Dazu gehören aber immer Zwei, die bereit sind sich zu bewegen/zu verändern. Der Klient erkennt während der Rückführung (oder Aufstellung), wo sein eigenes Fehlverhalten liegt und beschliesst dies zu ändern, wodurch im günstigsten Fall auch seine Familie, Freunde oder auch die Arbeitskollegen oder der Chef eher bereit sind ihre Position zu überdenken und ggf. zu verändern. Aber hierfür gibt es keine Garantie und die Macht der Beeinflussung von Dritten ist und bleibt (zum Glück) begrenzt; nur wenn der andere auf Seelenebene ebenfalls schon zu einer Versöhnung oder Einsicht bereit ist, kann man ihm bei einer Rückführung den Weg in diese Richtung ebnen - ob er diesen Weg dann im realen Leben auch wirklich einschlägt, bleibt dahingestellt. Nun zu versuchen, nichtanwesende Personen bei einer Rückführung (oder Aufstellung) massiv in die Richtung des Klienten zu beeinflussen, wäre Voodoo. Selbst wenn der Klient mit seinem Begehren keine eigennützigen Ziele verfolgt und es ihm wirklich nur um das Wohlergehen dieser nichtanwesenden Person gehen mag - so würde man damit doch rigoros in das Karma dieser Person eingreifen. Auch hierzu habe ich mittlerweile eine eigene Erfahrung gemacht. Es gibt tatsächlich Menschen, die davon überzeugt sind, dass sie durch den Missbrauch eines morphogenetischen Feldes anderen Menschen groben Schaden zufügen können. Sie tun dies in Aufstellungen mit Stellvertretern oder durch die Anfertigung von Puppen. Ich weiss nicht genau, wieweit diese Manipulationen reichen können, aber wenn man Menschen mittels einer Aufstellung, einer Rückführung oder durch andere Energiearbeiten (auf Seelenebene) positiv beeinflussen kann, dann kann man es wahrscheinlich auch im negativen Sinne. Ich habe allerdings gesehen, dass Menschen in Aufstellungen oftmals nicht bereit sind, sich auf den Aufsteller zuzubewegen, so dass eine Entwicklung (im positiven Sinne) nicht möglich ist und ich denke, so verhält es sich auch, wenn man gegen seinen Willen negativ beeinflusst werden soll oder wenn gar jemand versucht uns auf diesem Wege zu schaden. Unbewusst wehren wir uns dagegen. Die Frage ist, wieviel Kraft das kostet und wer zuerst aufgibt; der, der versucht uns zu manipulieren oder wir. Für schwache oder sensible Menschen ist die Gefahr auf so hinterhältige Art und Weise manipuliert zu werden wohl grösser. Ich habe Gelegenheit gehabt, eine Person zu beobachten, die auf diesem Wege Menschen zu ihren Gunsten beeinflussen wollte, beispielsweise die Vermieterin eines Ladenlokals, um so einen besseren Preis zu erzielen - alle diese Versuche schlugen fehl. Ich habe dann versucht, dieser Person ganz rational zu helfen, mit dem Ergebnis, dass sie mir selbst Schaden zufügen wollte; ich sollte so krank werden, dass ich nicht mehr in der Lage sei zu arbeiten. Ich habe mich dem ganz bewusst nicht zur Verfügung gestellt und mich von dieser Person daraufhin komplett distanziert und mir vorgestellt, dass alles was diese Person mir wünscht oder der Puppe, die sie von mir angefertigt hatte zufügt, mich nicht betrifft und an mir abprallt und zu der Person zurückkehrt, die Auslöser des Manipulationsversuches ist. Fazit: Bei einem seriösen Rückführungsbegleiter erfahren Sie (mit ein bisschen Glück), durch eine Rückführung, die natürlich Sie selbst erleben und auf deren Inhalte der Rückführungsbegleiter auch keinen Einfluss nimmt, etwas wissenswertes über ihre Seele und die Seelen der Personen, die Ihnen heute nahestehen. Vielleicht haben Sie bei der Rückführung das Gefühl nicht alleine zu sein und erleben ein Channeling oder entdecken eine Besetzung, die der Rückführungsbegleiter dann ins Licht schickt und mit ein bisschen Talent und Feingefühl, kann er auch ihre Aura reparieren oder hilft ihrer Seele sich von einer unnötigen Störung zu befreien. Er kann Ihnen auch bei der Aufarbeitung von karmischen Verstrickungen helfen, wodurch Sie sich anschliessend besser oder wohler fühlen oder Ihnen ihr Leben einfacher gelingt - aber alles andere wäre Voodoo oder Scharlatanerie!
Historisch bedeutsame Persönlichkeiten: Manchmal lebten sie in einem früheren Leben tatsächlich in der Nähe einer berühmten Persönlichkeit und es gibt auch mehrere Methoden, wie ein Rückführungsbegleiter seinem Klienten dabei helfen kann, alles aus der richtigen Perspektive wahrzunehmen - ohne ihm etwas suggestiv zu unterstellen. Ein wichtiges Indiz ist immer, dass diese Klienten sich nicht in ihren früheren Körper spüren/wahrnehmen. Es kann aber auch sein, dass der Klient gar nicht auf die Tranceinduktion des Rückführungsbegleiters reagiert hat (Hypnose funktioniert im Allgemeinen nur, wenn der Klient sich dafür auch öffnet) und er sich selbst in eine Alltagstrance versetzt und Tagträumt. Dies bezeichnet man dann als Pseudorückführung. Häufig wissen diese Menschen auch schon im Vorfeld, was sie bei der Rückführung erwartet und äussern sich schon im Vorgespräch dahingehend, dass sie eigentlich von einem fremden Planeten stammen oder Kleopatra gewesen sind. Die Rückführung dient eigentlich nur dem Zweck sich selbst zu bestätigen, was sie sich wünschen - etwas besonderes zu sein. Ich habe lange darüber nachgedacht, was ich in so einem Fall tun soll. Soll ich dem Klienten sagen, dass ich ihn durchschaue und dass er sich selbst belügt? Da jedoch kaum ein Klient zugeben würde, dass er nur Wunschdenken äussert, ohne wirklich durch mich hypnotisiert worden zu sein und ein erwachsener Mensch schliesslich selbst wissen muss, was er tut, halte ich meinen Mund - es ist nur schade um die Zeit! Anmerkung: Natürlich gibt es viele historisch bekannte Persönlichkeiten und mit Sicherheit sind viele von ihnen nun wieder inkarniert. Aber wie hoch ist der Anteil dieser historischen Persönlichkeiten weltweit, in Bezug auf die gesamte Menschheit? Eins zu einer Million? Wie hoch ist also die Chance, dass ein Rückführer wirklich einmal einen Klienten bekommt, der in einem früheren Leben mal eine Bekanntheit/Berühmtheit war? Ebenfalls eins zu einer Million! Sie werden alleine im Internet auf mindestens 100 deutschsprachige Berichte von Personen stossen, die alle von sich behaupten, einmal Napoleon oder Da Vinci gewesen zu sein. Trotzdem wäre es natürlich möglich und ich hatte auch einmal einen solchen Fall, wo sich eine Klienten während einer Gruppenrückführung im Körper eines relativ bekannten Arztes erlebte. Sie war darüber im Anschluss aber total überrascht und hatte im Vorfeld auch nie etwas darüber geäussert zu wissen oder zu vermuten, einmal ein bekannter Arzt gewesen zu sein. Leben auf ausserirdischen Welten: Ich glaube sehrwohl daran, dass sich auch auf anderen Planeten Leben entwickelte und dass auch diese Lebensformen eine Seele besitzen und wieso sollen wir nur immer hier auf der Erde inkarnieren? Wieso nicht mal woanders? Deshalb bin ich auch überzeugt, dass nicht jede Rückführung bei der ein Klient von Erfahrungen auf einem anderen Planeten berichtet, selbst dann nicht, wenn sie von Sirius stammen, nur Wunschdenken sind. Es gibt allerdings sehr prägnante Merkmale, woran man eine Pseudorückführung zu einem anderen Planeten erkennen kann: ♦ Erstens sind die Berichte von Sirius (oder anderen Planeten) die bloss erfunden wurden meist sehr phantasielos oder entsprechen fast genau den a-typischen Beschreibungen von Sirius und seinen Bewohnern die man im Internet findet. ♦ Zweitens haben alle diese Menschen eines gemeinsam: Sie sind unfähig sich anzupassen und kommen mit ihrer Umwelt nur schwer oder gar nicht zurecht, was sie darauf zurückführen, dass sie sich auf der Erde nicht zu Hause fühlen. Sie kommen in der Regel auch nicht mit ihrem eigenen Körper zu recht und finden sich selbst unansehnlich. Alle diese Menschen sind ausgesprochene Egoisten, leiden oft unter Lustlosigkeit oder sind depressiv. Die meisten von ihnen bräuchten wohl dringend eine Therapie, aber die beste Therapie bringt nichts, wenn der Klient nicht bereit ist mitzuarbeiten und das tut er erst, wenn er sich selbst als Teil des Problems erkennt und davon sind diese Menschen ungefähr so weit entfernt, wie der Planet Sirius von der Erde! Es gibt einige wenige Ausnahmen, in denen Klienten, während ihrer Rückführung, tatsächlich von sehr glaubwürdigen Erlebnissen auf fremden Planeten erzählen. Diese Erlebnisse sind allerdings immer sehr, sehr anstrengend, denn während einer Rückführung nimmt man sich immer in seinem damaligen Körper wahr. Anscheinend gibt es auf fremden Planten aber teilweise sehr bizarre Lebensformen und auch die Planeten-Dichte, die Anzahl der Dimensionen oder die dort vorherrschenden Elemente (Feuer, Wasser, Luft, um nur mal ein paar der uns bekannten zu nennen), spielen dann eine Rolle. Alles zusammen wirkt sich extrem auf die Wahrnehmung und das Befinden des Klienten aus und nicht selten ist der Klient nach einem solchen Erlebnis völlig ausser Atem und erschöpft, wie nach der Verrichtung einer sehr schweren, körperlichen Arbeit. Nach der Rückführung kommt oft eine leichte Form von Perplexität und Verwirrtheit in Bezug auf das Erlebte hinzu, dass erstmal verarbeitet werden muss. Und dann gibt es noch die sogenannten Walk-in’s: Es gibt verschiedene Theorien hierzu, eine besagt, dass manche Seelen sich im Laufe der Inkarnation überfordert fühlen und den menschlichen Körper noch vor dessen Tod aufgeben wollen. Da aber jeder menschliche Körper eine Seele braucht oder zumindest ein Anrecht darauf hat, übernimmt in so einem Fall eine andere, meist erfahrene/alte Seele diesen Körper - der sogenannte Walk-in. Angeblich erkennt man Menschen die eine Walk-in Seele beherbergen daran, dass sich urplötzlich, sozusagen über Nacht, ihr Charakter, die Einstellung, das Gemüt und die Persönlichkeit um 180 Grad gewandelt/verändert haben - meist zum besseren/positiveren. Was für diese Theorie sprechen würde ist der Fakt, dass viele Menschen, nach einer sehr traumatischen Erfahrung, wobei sie hätten sterben können, tatsächlich ihr ganzen Leben umkrempeln und sich auch Charakterlich verändern. Un man vermutet auch, dass die Seele den eigenen Wirt (als den menschlichen Körper nur im extremen Tiefschlaf/Koma, Bewusstlosigkeit und natürlich dann auch bei einem zeitweiligen Herzstillstand verlassen kann - und in diesem Moment würde es dem Walk-in dann möglich, sich dieses Körpers zu bemächtigen. Was gegen diese Theorie spricht in dass, was ich mit meinen Klienten bei den Rückführungen in den Bauch der Mutter erlebe. Es scheint für eine Seele nämlich gar nicht so leicht zu sein, mit dem Fötus zu assimilieren und dies ist nur Stück für Stück und Schritt für Schritt möglich und hängt mit dem Wachstum des Fötus zusammen. Hier spielt Anpassung eine grosse Rolle. Wie sollte es einer fremden Seele also möglich sein, sich einem Wirt anzupassen, der gar nicht für sie konfiguriert wurde? Aber möglich dass sehr alte und sehr erfahrene Seelen dazu in der Lage sind.
Wie gesagt, bei einer Rückführung kommen nicht nur positive oder schöne Erinnerungen zu Tage. Manches von dem, was wir bei einer Rückführung über uns erfahren, ist nur schwer verdaulich und deshalb nichts für psychisch labile Personen. Dass, was wir bei einer Rückführung über uns selbst erfahren kann uns, unter Umständen, verändern: unser Denken und unsere Einstellung, Auffassung und Ansichten beeinflussen. Die Erkenntnis, die wir während der Rückführung über uns selbst erlangen, gibt uns zumindest die Möglichkeit, unser weiteres Leben besser in den Griff zu bekommen. Einige werden nicht mehr so sehr mit dem Schicksal hadern, wissen sie nun doch wieso alles so ist, wie es ist. Andere werden sich endlich von bestimmten Verhaltensmustern oder Zwängen lösen können, weil sie nun wissen, woher diese stammen und sie begreifen, dass sie diese nicht länger benötigen. Es ist gut möglich, dass man nach einer Rückführung seine Lebensweise, zumindest bis zu einem gewissen Punkt, positiv verändert! Bei schwer depressiven oder anderen psychisch kranken Personen, kann die objektive Interpretation dessen, was während er Rückführung erlebt wird und die daraus erfolgende Konklusion, allerdings gestört sein, somit würde eine Rückführung auch keinen Nutzen erzielen. Oft ist es auch so, dass Menschen anfangen sich mit dem Thema Rückführung und Inkarnation auseinander zu setzten, wenn etwas einschlägiges in ihrem Leben gesehen ist, wodurch sie anfangen nach dem Sinn des Lebens zu suchen. Und meistens befinden sie sich dann auch in einer Verfassung wo sie emotional viel leichter erregbar sind, die sich dann auch auf die Rückführung übertragen kann. Das muss nicht unbedingt ein Hindernis oder Problem darstellen, aber jemand der Interesse an einer Rückführung zeigt, obwohl er gerade viel durchmacht, sollte immer so ehrlich zu sich selbst sein und sich fragen, wie viel er noch verkraften kann. Rückführungen mit Kindern: Für mich kommt es hierbei auf das Alter und die Entwicklung des Kindes an. Wichtig ist, dass das Kind reif genug ist, zu verstehen, was eine Rückführung überhaupt ist! Ein siebenjähriger oder zwölfjähriger ist dazu wohl kaum in der Lage. Eine Rückführung mit einem der Elternteile wäre wohl eher angebracht. Rückführungen mit Schwangeren sind jedoch etwas vollkommen anderes. Man kann sich die Seele des Kindes durch den spirituellen Führer zeigen lassen und sich mit der Seele des Kindes austauschen. Die Mutter spürt, wie das Kind sich fühlt und umgekehrt. Gab es im Verlauf der Schwangerschaft Probleme, zum Beispiel in der Partnerschaft der Mutter, wodurch sich bei ihr Stress aufbaute, den dann natürlich auch das Kind spürte, so kann man bei einer Rückführung das Kind wieder beruhigen, indem man die Situation in der es zu dem Stress kam erklärt. Auch kann man nach früheren karmischen Verstrickungen zwischen Mutter und Kind suchen. Interessant ist es auch, wenn man das Kind im Bauch nach seinem eigenen Namenswunsch fragt. Bei Rückführungen mit Personen, die mit einer Oligophrenie geboren wurden, oder eine erworbene Intelligenzminderung haben, entscheide ich wieder von Fall zu Fall und das nur nach eingehendem Vorgespräch mit dem Klienten und mindestens einer Aufsichtsperson/Vormund. Ich verfahre hier ähnlich, wie bei Kindern und versuche erstmal festzustellen, wer denn die Rückführung eigentlich möchte. Rückführungen mit körperlich behinderten Menschen, selbst mit Personen, die von Geburt an blind oder taub sind, funktionieren genauso gut - oder schlecht - wie mit Personen ohne Behinderung. Viele Menschen, obwohl sie perfekt sehen, können nicht visualisieren, bei ihnen läuft eine Rückführung über Wahrnehmungen des Gefühls - nicht über Bilder. So funktioniert dann auch eine Rückführung mit geburtsblinden Menschen. Rückführung mit Suchtpatienten; hiervon ist abzuraten. Eine Ausnahme bilden starke Raucher. Es ist gut möglich, dass der Klient dann während seiner Rückführung ein unglaublich starkes Verlangen nach einer Zigarette bekommt. Der Drang nach der Zigarette kann dabei so stark werden, das er in den Vordergrund rückt und sich der Klient nichtmehr auf die eigentliche Rückführung konzentrieren kann. Letztendlich braucht man zum Aufhören (beziehungsweise Anfangen) auch immer einen starken Willen!
Was möchten Sie ausserdem in Erfahrung bringen? Ihren früheren Namen, Wohnorte, Jahreszahlen? Wie viele Leben Sie schon lebten? Wie viele davon als Mann oder als Frau oder vor wie vielen Jahren Sie das erste Mal inkarnierten? Überlegen Sie sich auch, ob Sie alleine zu ihrer Rückführung gehen möchten oder ob Sie Beistand benötigen und ein Familienmitglied oder einen Freund mitbringen möchten. Ggf. können Sie auch ihren Hund mitbringen, wenn Sie mich vorher darüber informieren.
Ähnlich dem Familienstellen, wählt der Klient einen Stellvertreter, der über das morphogenetische Feld die Schwingungen der Seele des Klienten aus einer früheren Epoche - in dem Fall aus einem früheren Leben wahrnimmt. Wie bei einer Rückführung in Trance, wählt die Seele des Klienten das frühere Leben aus, das den grössten Bezug zum heutigen Leben des Klienten hat und/oder das anliegen für die Aufstellung erklärt. Um das Geschlecht des Klienten aus dem früheren Leben zu bestimmen, mache ich mit ihm vorab immer einen Zetteltest oder schreibe die Rolle aus und einer der anwesenden teilnehmenden Beobachter, welche sich auch als Stellvertreter zur Verfügung stellen, fängt die Schwingung auf und die Frage nach dem damaligen Geschlecht wäre somit auch geklärt. (Zetteltest: Zwei Blatt Papier, die mit der Schrift nach unten auf dem Boden liegen. Ein Zettel mit dem Symbol für weiblich, der andere mit dem Symbol für männlich. Der Klient stellt sich darauf, um über seine Wahrnehmungen zu ermitteln, welcher Zettel sich für ihn richtig anfühlt. Danach wählt der Klient denn entweder einen männlichen oder einen weiblichen Stellvertreter für sich selbst in einem früheren Leben). Durch eine Karmaaufstellung kann man sehr viel über seine früheren Leben erfahren, ohne dass eine einzige Person dem Klienten etwas suggeriert, wie es bei einem gechannelten früheren Leben durch ein Medium der Fall wäre und wobei die Aussagen nicht auf ihre Richtigkeit hin überprüfbar sind. |