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Familienstellen

Komplett überarbeitete Fassung vom 14.05.2012

Die Termine für meine Seminare in Familienstellen 2012:

Samstag, 14. Januar und Sonntag, 15. Januar 2012

Samstag, 04. Februar und Sonntag, 05. Februar 2012
Samstag, 26. Februar und Sonntag, 25. Februar 2012
Samstag, 14. April und Sonntag, 15. April 2012
Samstag, 19. Mai und Sonntag, 20. Mai 2012 ==>ausgebucht!
Samstag, 09. Juni und Sonntag, 10. Juni 2012 ==>ausgebucht!
Samstag, 14. Juli und Sonntag, 15. Juli 2012 ==>noch 1 Aufstellungsplatz frei!
Samstag, 25. August und Sonntag, 26. August 2012 ==>noch 4 Aufstellungsplätze frei!
Samstag, 06. Oktober und Sonntag, 07. Oktober 2012
Samstag, 10. November und Sonntag, 11. November 2012 ==>neuer Termin für Nov.
Samstag, 24. November und Sonntag, 25. November 2012 ==> fällt aus
Samstag, 15. Dezember und Sonntag, 16. Dezember 2012

(Alle Termine für 2013 werde ich bis spätestens August hier bekannt geben.)


==>Beginn ist jeweils morgens, um 10.00 Uhr, Ende ca. 19.00 Uhr.

Alle meine Seminare in Familienstellen finden statt im:
Hotel ‘Auf der Heide’, Luitgardisstrasse 8, 46446 Emmerich-Elten.

Das Hotel ‘Auf der Heide’ bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten, die von einigen Teilnehmern auch immer gerne genutzt werden. Falls Sie daran interessiert sind, setzen Sie sich hierfür bitte direkt mit Herr Gottschalk, dem Hotelbesitzer, in Verbindung. Telefon: 00 49 (0)2828-91420.


Teilnahmegebühren:
Teilnahme als Beobachter, ohne eigene Aufstellung, für zwei Tage 50,- Euro. Dieser Betrag beinhalten auch die Verpflegung, inkl. Getränke, am Büffet in den Pausen.

Teilnahme als Aufsteller, also mit eigener Aufstellung, für zwei Tage 200,- Euro. Dieser Betrag beinhalten ebenfalls die Verpflegung, inkl. Getränke, am Büffet in den Pausen. (Ab Januar 2013 erhöht sich der Preis für Aufsteller auf 250,- Euro).

Bitte beachten Sie, dass eine Seminarteilnahme, als Beobachter, an nur einem Tag nicht möglich ist. Auch für Aufsteller ist dies nur in Ausnahmesituation möglich. Zum Beispiel, wenn eine längere Teilnahme, aus gesundheitlichen Gründen,  unzumutbar wäre.


Alle Anmeldungen richten Sie bitte vorher per Email an: xine@xine.de
Oder per Telefon, unter: 00 49 (0)2851-965 802
Eine verbindliche Platzreservierung ist auch erst nach Erhalt der Teilnahmegebühr möglich. Für Banküberweisungen, bitte klicken Sie hier.


Aufstellern biete ich zudem die Möglichkeit, zu einem persönlichen Beratungsgespräch. Diese Gespräche finden in der Regel, in der Woche vor dem Aufstellungstermin, bei mir zu Hause statt. Hierbei hat der Aufsteller die Gelegenheit, mir ausführlich von seinem Anliegen, für die Aufstellung, zu erzählen. Ausserdem fertige ich bei diesem Gespräch auch ein Genogramm, einen Familienstammbaum, des Aufstellers an. (Deshalb wäre es gut, wenn Sie zu diesem Gespräch ein paar Daten bezüglich Ihres Herkunftssystems mitbrächten. Wie beispielsweise, die Geburts- und/oder Sterbedaten der Eltern, Geschwister oder Grosseltern. Die  Jahreszahlen zu wichtigen Ereignissen, wie Umzügen in der Kindheit oder ggf. auch von Vertreibungen der Eltern oder Grosseltern, in Verbindungen mit Kriegen o.ä.. Aber auch Jahreszahlen wann jemand aus der Familie vielleicht schwer erkrankte, einen schweren Unfall hatte oder falls es einen Selbstmord/Mord in der Familie gab, können wichtig sein. Eigentlich alle Ereignisse, die das Leben der Personen aus Ihrem Herkunftssystem massiv beeinflussten/veränderten).
Ein solches Beratungsgespräch berechne ich mit 50,- Euro pro Stunde, wobei ich im 15 Minutentakt abrechne. Angefangene Stunden werden also nicht voll berechnet.

Ein solches Beratungsgespräch ist jedoch für das gute Gelingen einer Aufstellung nicht zwingend erforderlich — wenn auch oft ratsam, im Sinne einer psychotherapeutischen Beratung. Eine Aufstellung kann vieles klären und auch lösen, aber leider auch nicht generell alles. Und somit sind Aufstellungen zwar ein gutes Instrument zur Verbesserung der Lebensqualität und des psychischen Wohlbefindens, aber sie sind kein Allheilmittel. Ich überlasse es meinen Klienten, ob sie ein Beratungsgespräch in Anspruch nehmen wollen, oder nicht. Da ich mit allen Teilnehmern meiner Seminare, beim ersten Kontakt, immer auch mindestens einmal vorher telefoniere, erfrage ich bei dieser Gelegenheit natürlich auch immer die Anliegen der einzelnen Aufsteller und mache mir dazu meine Notizen. Am Tage der Aufstellung erhält jeder Aufsteller dann noch einmal die Gelegenheit, sein Anliegen zu erläutern. Allerdings muss ich mich dabei, aus Zeitgründen, auf das Wesentliche für die Aufstellung beschränken. Diese Gespräche finden dann vor der Aufstellung des Betreffenden in einer der Pausen und natürlich unter vier Augen statt. Eine Beratung in dem Sinne, wie sie bei einem persönlichen Gespräch bei mir zu Hause möglich ist, kann während des Seminars allerdings nicht stattfinden. Dafür ist das Gespräch während des Seminars aber kostenlos und das Resultat ist ausreichend um anschliessend eine gute Arbeit zu beginnen.
 
Es gibt auch eine sogenannte ‘feste Gruppe’. Dies sind Leute, die bereit sind regelmässig als teilnehmende Beobachter, bez.weise Stellvertreter, an meinen Aufstellungsseminaren teilzunehmen. Für diese Leute ist die Teilnahme als Beobachter kostenlos. Wenn Sie sich für eine Aufnahme in diese Gruppe interessieren, bitte klicken Sie hier: >Feste Gruppe FST<

Ausserdem rate ich jedem Interessierten, erst einmal als Beobachter am Familienstellen teilzunehmen — bevor er selbst aufstellt. Dass was bei einer Aufstellung geschieht, mit Worten zu erklären, ist nämlich gar nicht so einfach. Stellen Sie sich bitte vor, Sie sollten einer Person, die nie gelernt hat Fahrrad zu fahren nun mit Worten erklären, wie man auf dem Rad das Gleichgewicht hält. Dies ist etwas, dass man nur durch die praktische Erfahrung lernen kann und genauso verhält es sich mit dem Familienstellen oder der Aufstellungsarbeit im Allgemeinen. Wobei Fahrradfahren viel, viel schwieriger ist!

Was Sie ausser einer Portion Neugier sonst noch mitbringen sollten:

-ein paar Hausschuhe oder dicke Socken
-einen extra Pullover oder eine leichte (Strick)Jacke
-ein Quäntchen Skepsis ist auch immer willkommen

Obwohl der Seminarraum, gerade im Winter sehr gut beheizt wird, kommt es vor, dass einige Seminarteilnehmer manchmal anfangen ein wenig zu frieren. Wenn Sie also schnell frieren, so wie ich, ist eine Strickjacke immer empfehlenswert. Manche Teilnehmer finden es zudem bequemer, wenn sie nicht den ganzen Tag ihre Füsse in festes Schuhwerk stecken müssen und bringen sich darum ihre Hausschuhe oder ein paar dicke Socken mit. Da der Seminarraum mit Teppichboden ausgelegt ist, kann man dort tatsächlich ganz gut den Tag auf Socken geniessen.
Weiche Kissen, die auch der Bequemlichkeit dienen, stelle ich selbst zur Verfügung und diese sind auch in ausreichender Anzahl vorhanden. In den Pausen lädt der nahegelegene Wald auch zu einem kurzen Spaziergang ein oder bei gutem Wetter bietet sich ein Aufenthalt auf der Hotelterrasse an.
Sollten Sie Vegetarier oder Veganer sein oder irgendwelche Lebensmittelunverträglichkeiten haben, bitte ich Sie, mir dies bei Ihrer Anmeldung mitzuteilen, da die Teilnahme am Familienstellen ja auch die Verpflegung beinhaltet.

...noch ein paar Fotos finden Sie hier...

Was ist Familienstellen eigentlich?
Familienstellen ist eine noch relativ junge Form der Psychotherapie, die es wie alle neuen Therapieformen, erst einmal schwer hat, überhaupt als solche anerkannt zu werden. In Deutschland steht man deshalb dem Familienstellen auch noch mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber und das Familienstellen findet hierzulande auch (noch) keine Anerkennung im Sinne von Psychotherapie. Anders z.B. in Belgien, wo es an der Université Européenne Jean Monnet (UEJM) in Brüssel, mittlerweile möglich ist, im Rahmen eines psychotherapeutischen Studium auch das Familienstellen, nach Bert Hellinger, zu erlernen.

Damit während wir auch schon bei einem sehr wichtigen Namen, in Verbindung mit Familienstellen, denn Bert Hellinger (Jahrgang 1925) hat das Familienstellen erst richtig bekannt gemacht und massgeblich mit- und auch immer wieder weiter entwickelt.
Die Ursprünge des Familienstellens kommen jedoch aus dem Psychodrama, einer Therapieform, die von der US-Amerikanerin Virginia Satir (1916-1988) entwickelt wurde. Beim Psychodrama, wie auch beim Familienstellen, handelt es sich um eine Form der Gruppentherapie, wobei nicht nur der Aufsteller i.d.R. von seiner Aufstellung profitiert, sondern ganz oft auch die Teilnehmer, die als Beobachter an dieser Aufstellung teilhaben und sich ggf. als Stellvertreter für einzelne, für die Aufstellung relevante Personen, aus dem Umfeld des Aufstellers, zur Verfügung stellen.

Was aber beim Familienstellen genau passiert und wie diese Kraft, die es einem Menschen dabei ermöglicht, sich in der Rolle des Stellvertreters, in eine ihm völlig fremde Person, auf sehr authentische Art und Weise, hineinzuversetzen — ist nur sehr schwer mit Worten zu erklären. Diese erwähnte Kraft wird im häufig als morphogenetisches Feld bezeichnet und ist wohl eine Form von intelligenter Energie, die alles Wissen, sämtlicher Ereignisse abspeichert. Eine Person, die sich bei einer Aufstellung nun als Stellvertreter für jemanden (oder etwas) zur Verfügung stellt, kann dadurch, dass sie sich für diese (Stellvertreter)Rolle öffnet, auf dieses Wissen zurückgreifen. In diesem Falle auf das exakte Wissen, dass sie benötigt, um die (Stellvertreter)Rolle, für die sie benannt wurde, relativ authentisch wiederzugeben. Aufstellen kann man übrigens nicht nur Personen, sondern einfach alles: Krankheiten, Symptome, Gefühle, Persönlichkeitsanteile, Immobilien, Firmen, Tiere, Geld, ja selbst Comicfiguren oder Theaterstücke, u.s.w.

Der Begriff ‘morphogenetisches Feld’ stammt übrigens von dem Biologen und Autor Rupert Sheldrake, der viele verblüffende Dinge herausgefunden hat. Z.B. wie man mit Hilfe dieser morphogenetischen Felder ein bereits vorhandenes Wissen abrufen und dadurch selbst besser oder schneller erlernen kann.
Zum Thema Familienstellen oder Aufstellungsarbeit, gibt es sehr viel Fachliteratur und es ist sehr schwer, in der Fülle von Lesestoff herauszufiltern, was nun für den Einzelnen empfehlenswert ist. Einige der Bücher u.a. von Bert Helliger und Franz Ruppert habe ich unter folgendem Link aufgelistet: >Buch-Empfehlungen<
Dort finden Sie auch die Titel von einigen sehr interessanten Büchern von Rupert Sheldrake.
Aber ich möchte an dieser Stelle auch auf den Link einer speziellen Webseite verweisen, den der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS). Dort kann man ebenfalls alles Wissenswerte über die Aufstellungsarbeit, sachlich und verständlich formuliert, nachlesen: http://www.familienaufstellung.org
Ausserdem finden Sie dort ein Bundesweites Verzeichnis von Aufstellern die dort Mitglied sind. Die Aufnahme in dieses Verzeichnis als Aufstellungsleiter setzt voraus, dass der Betreffende eine Zulassung/Ausbildung in einer psychotherapeutischen Richtung hat und ausserdem über eine anerkannte Ausbildung in der Aufstellungsarbeit verfügt. Ausserdem ist er zur regelmässigen Supervision verpflichtet. Angesichts der Tatsache, dass auch der Beruf des Aufstellungsleiter keinen gesetzlich geregelten Ausbildungskriterien unterliegt und sich somit leider jeder Aufstellungsleiter nennen darf — unabhängig von seiner Qualifikation, empfinde ich das Aufstellerverzeichnis des DGfS als guten Indikator.
Nach meiner Ausbildung in Traumaaufstellung 2011 habe ich für 2012 selbst die Aufnahme als Aufstellungsleiter beim DGfS beantragt.

Meine Qualifikationen und Erfahrungen mit dem Familienstellen und der Aufstellungsarbeit im Allgemeinen:
Wie bei jeder Therapieform gibt es auch innerhalb einer Methode, wie beispielsweise der Aufstellungsarbeit, unterschiedliche Techniken. Auch Gesprächstherapie ist ja nicht gleich Gesprächstherapie. Es gibt die Systemaufstellung, das Familienstellen oder das Familienstellen nach Bert Hellinger. Von Hellinger gibt es hierzu verschiedene Weiterentwicklungen, unter Namen wie geistiges Familienstellen, Stilles- oder Neues Stellen oder Bewegungen des Geistes. (Wobei ich finde das letzteres keine Technik ist sondern eine lösende oder selbstheilende Kraft oder Phänomen, dass man auch oft in guten systemischen Aufstellungen beobachtet. Hierzu schreibe ich ausführlich in meinem neuen Buch ‘Schicksal mag Bestimmung sein’).
Dann gibt es noch die Technik der Traumaaufstellungen, das freie Aufstellen und einige andere. Und so wie ich der Meinung bin, dass eine Therapiemethode nicht für alle Menschen gleichermassen wirksam ist, finde ich, dass auch eine Technik, innerhalb einer Methode, nicht für alle gleichermassen hilfreich oder empfehlenswert sein kann. Deshalb habe ich mir unter den verschiedensten Techniken, innerhalb der Methode des Aufstellens, die herausgesucht, die mir am besten gefielen oder die ich als am sinnvollsten erachtete.

Seit 2008 studiere ich das Familienstellen, u.a. auch so, wie es von Bert Hellinger in seiner ursprünglichen und in seiner heutigen Form entwickelt wurde. Zwischen 2009 und 2010 habe ich deshalb auch die Grundausbildung (sciencia) in geistigem Familienstellen (oder auch Neues oder Stilles Stellen genannt), bei Bert und Sophie Hellinger absolviert.
Zusätzlich bin ich Mitglied einer Lern- und Supervisionsgruppe für systemisches Familienstellen in Darmstadt, bei Gisela Marxen und Gunter von Stritzky. Dort nehme ich auch öfter (von Freitag bis Sonntag), als teilnehmende Beobachterin, an einem Seminar in Familienstellen teil.
Des weiteren besuche ich die Treffen der Regionalgruppe NRW des DGfS und nehme mehrmals jährlich an verschiedenen Fort- oder Weiterbildungstagungen für Aufstellungsleiter teil. Hierzu gehört auch eine experimentelle Aufstellungsgruppe, wobei verschiedene Themen experimentell aufgestellt werden. Z.B. im Jahre 2010 der EHEC-Erreger. Und ich informiere mich ständig über die Arbeit von anderen bekannten Aufstellungsleitern und habe u.a. Aufstellungsseminare bei Olaf Jacobsen und Erika Schäfer besucht, um nur einige zu nennen.

Was die Traumatherapie anbelangt, hat mich die Arbeit von Franz Ruppert sehr beeindruckt, der seine eigene Aufstellungstechnik hierzu entwickelt hat. 2011 habe ich deshalb ebenfalls die einjährige Ausbildung in psychotherapeutischer Aufstellungsarbeit bei Franz Ruppert in München gemacht. Seine Technik bietet einen schönen Kontrast und eine gute Alternative zu der Vorgehensweise nach Bert Hellinger und dem systemischen Familienstellen im Allgemeinen. Näheres über meinen genauen Ausbildungsfahrplan erfahren Sie übrigens unter dem Link: >Meine Aus- und Weiterbildungen<

Seit 2009 leite ich zudem regelmässig meine eigenen Aufstellungsseminare. Hierbei arbeite ich nach verschiedenen Techniken, abhängig vom Klienten und seinem Anliegen für die Aufstellung. Ausserdem biete ich auch Organisationsaufstellungen für Firmen an und veranstalte zweimal jährlich ein Tagesseminar ‘Aufstellungen für Tiere’.
Und natürlich arbeite ich nicht nur systemisch sondern auch karmisch und mache auch so genannten Karmaaufstellungen. Diese bieten eine gute Alternative zur Rückführung in Trance oder Hypnose, für Menschen die gerne etwas über ihre früheren Leben erfahren möchten und bei denen eine herkömmliche Rückführung nicht das geeignete Instrument wäre.

Erläuterung zu den verschiedenen Techniken der Aufstellungsarbeit.

Einmal gibt es da die eher klassische Variante, die Bert Hellinger noch bis vor ein paar Jahren selbst anwandte und bei der die Stellvertreter vieles von dem was sie wahrnehmen verbal ausdrücken. Ausserdem arbeite ich auch mit der neuen Variante, einer Weiterentwicklung des herkömmlichen Familienstellens, genannt Stilles-Stellen oder geistiges Familienstellen. Hierbei wird gar nicht mehr gesprochen und Gefühle oder Wahrnehmungen werden vielmehr durch Gesten oder Bewegungen zum Ausdruck gebracht — oder auch durch Geräusche, wie Klatschen oder Schreien und Jammern. Und natürlich wende ich, da wo es angebracht scheint, auch die Technik von Franz Ruppert an. Mit welcher Technik ich arbeite, mache ich jedoch immer vom Anliegen des Klienten oder auch von seiner eigenen körperlichen und seelischen Verfassung abhängig. Oder von seiner Vorerfahrung mit der Aufstellungsarbeit.
So macht es meiner Meinung nach keinen Sinn, einen Aufsteller von Beginn an selbst in seine eigene Aufstellung zu schicken, statt ihn ebenfalls durch einen Stellvertreter zu repräsentieren, wenn er, psychisch bedingt, dazu eigentlich nicht in der Lage ist oder er als Erstteilnehmer eher noch den Eindruck hat, es handele sich bei den Aufstellugen um die Inszenierung eines Laienspiels. Solange jemand noch kein Gefühl für diese Arbeit entwickelt hat, wird er das was sich bei seiner eigenen Aufstellung zeigt weder annehmen noch umsetzen können. Zum Glück ist es jedoch so, dass die Energie oder Kraft dieser morphogenetischen Felder von jedermann spürbar ist und man auch für die Rolle eines Stellvertreters überhaupt keine Vorkenntnisse benötigt. Aber spätestens wenn jemand einmal in einer solchen Stellvertreterrolle gestanden hat, weiss er was Aufstellungsarbeit ausmacht und wie sie funktioniert/möglich wird. Er hat raus, wie er ohne Stützräder das Gleichgewicht auf dem Fahrrad halten kann — und dann geht eine ganz neue Welt für ihn auf!
Und dann kann man auch hervorragen mit dieser Person arbeiten, innerhalb seiner eigenen Aufstellung.
Deshalb entscheide ich immer von Klient zu Klient, wie ich arbeite und oft ist es so, dass ich zwar mit einer eher klassischen Variante oder Technik beginne, also auch die Stellvertreter bewusst nach ihren Wahrnehmungen befrage, die Aufstellung aber dann im Verlauf von selbst auf diese andere, höhere Ebene, des stillen Stellen wechselt. In so einem Fall fühlt es sich dann auch, für meinen Klienten und mich, richtig an und kann dementsprechend vom Klienten selbst akzeptiert und verstanden werden — auch, wenn er selbst erst zu einem späteren Zeitpunkt in die Aufstellung kommt.

Bei diesen Seminaren in Familienstellen biete ich ausserdem für Firmen die Möglichkeit zur Organisationsaufstellung an. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: >Organisationsaufstellungen<



Seminarablauf:
Ich beginne den ersten Aufstellungstag immer damit, dass ich mich persönlich vorstelle, den Seminarablauf erkläre und einem kleinen Einblick in die Möglichkeiten der Aufstellungsarbeit selbst gebe. Danach gibt es eine Vorstellungsrunde, wobei jeder Teilnehmer die Gelegenheit bekommt, sich kurz mit dem Vornamen vorzustellen und Fragen zu äussern. Vor jeder Aufstellung oder in den Pausen gibt es dann für alle Teilnehmer ebenfalls wieder genug Zeit, Fragen zu stellen und ich beende jedes Seminar am Sonntagabend wieder mit einer Abschiedsrunde, um auch wirklich jeden Teilnehmer mit einem guten Gefühl nach Hause entlassen zu können! Natürlich bin ich für alle Aufsteller auch nach ihrer Aufstellung weiterhin erreichbar, wenn es im Zusammenhang mit ihrer Aufstellung noch Fragen oder Gedanken geben sollte.

Hierbei ist es auch ganz wichtig zu erwähnen, dass so eine Aufstellung wie eine kleine oder mittelschwere Operation an der Seele ist. Und ich werde nicht müde, jeden Aufsteller immer wieder ausdrücklich daraufhin zu weisen, wie ungemein wichtig es für die Wirkung seiner Aufstellung ist, dass er im Anschluss an die Arbeit erst einmal ein paar Wochen nicht darüber redet — ausser ggf. mit mir. Sonst besteht immer die Möglichkeit, dass die positive Wirkung der Aufstellung von Menschen, die nicht bei der Arbeit selbst anwesend waren oder die ein falsches Bild von der Aufstellungsarbeit haben, zerredet wird! Auch nach einer Operation am Körper braucht der Patient eine Zeit der Rekonvaleszenz — nach einer Aufstellung ist das nicht anders. Deshalb rate ich Personen, die gerne aufstellen möchten, ggf. ihren Lebenspartner zum Seminar mitzubringen; so braucht dieser im Anschluss keine Fragen zu stellen.

Meine Seminare in Familienstellen eigenen sich im Übrigen auch sehr gut dazu, mich und meine Arbeitsweisen generell erst einmal kennenzulernen, bevor Sie sich eventuell für eine Reinkarnationstherapie, einen Workshop oder eine Gesprächstherapie bei mir entscheiden. Beim Familienstellen hat man auch immer die Gelegenheit, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen, die auch schon andere Therapien bei mir gemacht haben oder einen meiner Workshops besuchten.

Familienstellen/Familienaufstellungen/systemisches Familienstellen und Organisationsaufstellungen: Kristine Weitzels, Familienstellen Familienaufstellungen systemisches Familienstellen und Organisationsaufstellungen Kristine Weitzels Heilpraktikerin Psychotherapie Buchautorin Aufstellungsleiterin Familienstellen Ausbildung erfolgt durch Prof. Dr. Franz Ruppert und Bert und Sophie Hellinger siencia Kleve
Familienstellen Familienaufstellungen systemisches Familienstellen und Organisationsaufstellungen Kristine Weitzels Heilpraktikerin Psychotherapie Buchautorin Aufstellungsleiterin Familienstellen Ausbildung erfolgt durch Prof. Dr. Franz Ruppert und Bert und Sophie Hellinger siencia Rees
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